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	<title>Bauchgefühl Archive -</title>
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	<title>Bauchgefühl Archive -</title>
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		<title>Dein Bauch entscheidet mehr, als du denkst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sonja Drolshagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 May 2026 08:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauchgefühl & Darmgeflüster]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Bauchgefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Darmgesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es beginnt oft ganz unscheinbar. Der Wecker klingelt früh, viel zu früh, und noch bevor der Tag wirklich begonnen hat, ist da dieses leise Ziehen im Bauch. Kein klarer Schmerz, eher ein schwer greifbares Gefühl – ein Unbehagen, das sich zwischen Gedanken und Körper schiebt. Martin steht auf, bewegt sich routiniert durch seinen Morgen und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es beginnt oft ganz unscheinbar.</p>



<p>Der Wecker klingelt früh, viel zu früh, und noch bevor der Tag wirklich begonnen hat, ist da dieses leise Ziehen im Bauch. Kein klarer Schmerz, eher ein schwer greifbares Gefühl – ein Unbehagen, das sich zwischen Gedanken und Körper schiebt.</p>



<p>Martin steht auf, bewegt sich routiniert durch seinen Morgen und verlässt das Haus, ohne innerlich wirklich angekommen zu sein. Der erste Kaffee ersetzt das Frühstück, während seine Gedanken längst um Termine, Aufgaben und Erwartungen kreisen.</p>



<p>Der Körper bleibt dabei zunächst im Hintergrund.</p>



<p>So beginnt ein Tag, wie ihn viele kennen.</p>



<p>Im Laufe des Vormittags meldet sich der Körper dann etwas deutlicher. Ein leichtes Grummeln, ein Ziehen, vielleicht auch nur ein flüchtiger Impuls. Doch es passt gerade nicht in den Ablauf. Es gibt Wichtiges zu erledigen, also wird das Signal übergangen, verschoben, zur Seite geschoben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was wir dabei oft unterschätzen: Unser Bauch spricht – und er tut das nicht ohne Grund.</h3>



<p>Tief in unserem Inneren arbeitet ein hochkomplexes System, das weit mehr ist als reine Verdauung. Es ist ein fein abgestimmtes Netzwerk, das wahrnimmt, verarbeitet und reagiert. Ein System, das ständig Informationen sammelt und weiterleitet – nicht nur innerhalb des Körpers, sondern vor allem in Richtung unseres Gehirns.</p>



<p>Unser Bauch spricht zu unseren Gedanken und zu unseren Gefühlen.</p>



<p>Martin nimmt davon zunächst kaum etwas bewusst wahr. Er funktioniert, trifft Entscheidungen, arbeitet konzentriert weiter.</p>



<p><strong>Doch irgendwann verändert sich etwas.</strong></p>



<p>Die Konzentration lässt nach, die Stimmung kippt ein wenig, und kleine Dinge beginnen, größer zu wirken, als sie eigentlich sind. Der Hunger meldet sich nicht sanft, sondern fordernd, fast drängend – und mit ihm ein ganz bestimmtes Verlangen nach schneller Energie und unmittelbarer Belohnung.</p>



<p>Was sich wie eine spontane Entscheidung anfühlt, ist oft das Ergebnis innerer Prozesse, die schon viel früher begonnen haben.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Unser Bauch entscheidet mit – manchmal sogar schneller, als unser Verstand es kann.</h3>



<p>Und er speichert Erfahrungen.</p>



<p>Am Abend ist Martin erschöpft. Der Tag hat Kraft gekostet, mehr als ihm vielleicht bewusst ist. Zuhause wartet nicht nur Ruhe, sondern auch das Leben – Gespräche, Bedürfnisse, kleine und große Erwartungen.</p>



<p>Und wieder reagiert er anders, als er es sich eigentlich vorgenommen hatte.</p>



<p>Nicht, weil er es nicht besser wüsste.<br>Sondern weil sein gesamtes System längst in einem Zustand ist, der kaum noch Raum für bewusste Entscheidungen lässt.</p>



<p>Wenn innere Prozesse aus dem Gleichgewicht geraten, zeigt sich das nicht nur körperlich. Es beeinflusst unsere Stimmung, unsere Geduld und unsere Art, mit uns selbst und anderen umzugehen.</p>



<p><strong>Der Bauch spielt dabei immer eine Rolle.</strong></p>



<p>Was viele nicht wissen: Dieses System ist anpassungsfähig.</p>



<p>Es reagiert auf das, was wir ihm geben, auf das, was wir ihm zumuten, und auch auf das, was wir ihm vorenthalten. Mit der Zeit entstehen daraus Muster – Gewohnheiten und Reaktionen, die sich ganz selbstverständlich anfühlen.</p>



<p>Nicht, weil wir sie aktiv gewählt haben, sondern weil sie sich eingeprägt haben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Doch genau darin liegt auch eine Möglichkeit zur Veränderung.</h3>



<p>Denn so, wie sich ungünstige Abläufe entwickeln können, lassen sich auch neue Wege aufbauen. Nicht durch Druck oder strenge Kontrolle, sondern durch ein bewusstes Wahrnehmen und kleine, nachhaltige Veränderungen im Alltag.</p>



<p>Es geht nicht darum, alles auf einmal anders zu machen. <br>Sondern darum, wieder in Kontakt zu kommen.</p>



<p>Vielleicht beginnt es damit, die eigenen Signale überhaupt wieder wahrzunehmen – nicht erst dann, wenn sie laut werden, sondern schon in den leisen Momenten dazwischen.<br>Vielleicht bedeutet es auch, dem eigenen Rhythmus mehr Raum zu geben, Pausen zuzulassen und Entscheidungen nicht ausschließlich im Kopf zu treffen, sondern den Körper mit einzubeziehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Denn ein gutes Gefühl entsteht selten zufällig.</h3>



<p>Es entwickelt sich aus dem Zusammenspiel zwischen dem, was wir denken, dem, was wir erleben, und dem, was in uns wirkt – oft im Verborgenen.</p>



<p>Am nächsten Morgen klingelt wieder der Wecker.</p>



<p>Doch diesmal hält Martin einen Moment inne, bevor er aufsteht. Es ist nur ein kurzer Augenblick, aber lang genug, um wahrzunehmen, wie es ihm wirklich geht.</p>



<p>Ein kleiner Unterschied.<br>Vielleicht der Beginn von etwas Neuem.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein gutes Bauchgefühl lässt sich nicht erzwingen.</h3>



<p>Aber es kann entstehen, wenn wir beginnen, wieder zuzuhören.</p>



<p>Langsam. Schritt für Schritt. Von innen heraus.</p>



<p></p>



<p>Hinweis: Bild ist mit KI geniert.</p>
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		<item>
		<title>Probiotika und Präbiotika. Und was sind eigentlich Postbiotika und Psychobiotika?</title>
		<link>https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/probiotika-und-praebiotika-und-was-sind-eigentlich-postbiotika-und-psychobiotika/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Schmidt-Malaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2025 09:20:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauchgefühl & Darmgeflüster]]></category>
		<category><![CDATA[Bauchgefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Darmgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Psychobiotika]]></category>
		<category><![CDATA[Wohlbefinden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich stelle einfach mal die These auf: Probiotika hat jeder schon einmal gehört.Spätestens bei Joghurtwerbung glaube ich, oder? Da wird einem bei probiotischen Joghurtprodukten ja vielversprochen &#8211; ein gutes Bauchgefühl und ein aktives und gesundes Immunsystem.Schaut man aber jedoch genauer hin, so sind laut der Verbraucherzentrale den meisten dieser Produkte oft noch zusätzliche Vitamine beigesetzt.Damit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich stelle einfach mal die These auf: Probiotika hat jeder schon einmal gehört.<br>Spätestens bei Joghurtwerbung glaube ich, oder?</p>



<p>Da wird einem bei probiotischen Joghurtprodukten ja vielversprochen &#8211; ein gutes Bauchgefühl und ein aktives und gesundes Immunsystem.<br>Schaut man aber jedoch genauer hin, so sind laut der <a href="https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/kennzeichnung-und-inhaltsstoffe/lebensmittel-mit-speziellen-bakterienkulturen-frueher-probiotika-13937" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Verbraucherzentrale</a> den meisten dieser Produkte oft noch zusätzliche Vitamine beigesetzt.<br>Damit sind auch schon die Inhaltsstoffe gefunden, die dem Immunsystem gut tun.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sind probiotische Joghurts also nicht gesund?</h2>



<p>Ich denke schon, dass sie einen positiven Einfluss haben. In vielen dieser Produkte sind weitere Milchsäurebakterien zugesetzt, die nicht zur Fermentation benötigt werden. Diese rechts- und linksdrehenden Milchsäurebakterien kommen meist noch lebend im Darm an und helfen uns eine ausgewogene Darmflora zu erhalten. Bei unbeworbenen Joghurtprodukten werden keine zusätzlichen aktiven Milchsäurebaktieren zugesetzt. Die Bakterien in solchen Joghurts können nach der Fermentation (also beim fertigen Joghurt) nicht mehr ganz so aktiv sein oder lebend im Darm ankommen.</p>



<p><strong>Dass Probiotika im Darm gut wirken, haben hochwertige pharmazeutische Produkte bereits durch Studien nachgewiesen.&nbsp;</strong></p>



<p>Die Forschung in diesem Bereich wird auch immer besser und gezielter.<br>So weiß man heute nicht nur, dass Probiotika bei Verdauungsbeschwerden, dem Aufbau der Darmflora während einer Antibiotikatherapie oder bei entzündlichen Darmerkrankungen helfen können, sondern auch, dass sie einen wertvollen Beitrag für das Hautmikrobiom, das Lungenmikrobiom, die Genitalflora und, man mag es kaum glauben, auch für das Gehirn leisten.</p>



<p>Dass probiotische Joghurts hier einem gesunden Menschen ein besseres Bauchgefühl bescheren können, das ist bekannt. Ob sie im medizinischen Fall die Lösung sind, bezweifle ich allerdings. Tatsächlich weiß man laut der Verbraucherzentrale auch nicht, ob nicht auch ganz normale Joghurtprodukte eine ähnliche oder gleichbedeutende Wirkung zeigen. Auch diese sind auf natürliche Weise probiotische Produkte, da sie zur Herstellung ebenfalls Milchsäurebakterien benötigen. Das gilt auch für alle sonstigen fermentierten Produkte wie Käse, frisches Sauerkraut und weiteres fermentiertes Gemüse.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wir können uns sehr gut probiotisch ernähren</h2>



<p>Grundsätzlich können wir uns auch sehr gut ohne probiotische Produkte mit Probiotika versorgen. Unser Essen enthält, wie bereits beschrieben, oft den einen oder anderen Anteil an geeigneten Bakterienstämmen. Das gilt allerdings nur, wenn wir gezielt Lebensmittel wie Kimchi, Apfelessig, frisches Sauerkraut oder milchsauer vergorenes Gemüse wählen. Allerdings muss darauf geachtet werden, dass die Nahrungsmittel nicht pasteurisiert wurden. Denn das zerstört die lebenden Bakterien natürlich.</p>



<p>Präbiotika sind ebenfalls wichtig für unsere Ernährung. Präbiotika, oder einfacher gesagt Ballaststoffe, finden sich vor allem in Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Samen und Nüssen, sowie in zuckerarmem Obst und Gemüse.<br>Sie dienen den „guten“ Bakterien in unserem Darm als Nahrung. Wenn wir diese immer gut „füttern“, haben die „schlechten“ Bakterien weniger Chance, sich zu verbreiten. Die „guten“ Bakterien besetzen den Platz in und können mit den Ballaststoffen richtig aufblühen. Die Diversität, die für ein gesundes Mikrobiom wichtig ist, ist somit gesichert.</p>



<p><strong>Dysbalancen in der Darmflora, machen eine gezielte Zufuhr von Probiotika wichtig</strong></p>



<p>Nur wenn unser Darm aus dem Gleichgewicht gerät, beispielsweise während einer Antibiotikatherapie oder durch eine dauerhaften ungesunde Ernährung mit zu wenig Ballaststoffe, zu viel Zucker oder andauerndem Stress, sind wir gut beraten unseren Darm wieder in die Balance zu bringen.<br>Das funktioniert am besten mit einer gezielten Darmtherapie, die auf Prä- und Probiotika setzt. Mit der Auswahl der richtigen Leitkeimstämme &#8211; die man bei guten pharmazeutischen Produkten an ihren genauen Bezeichnungen (Buchstaben- und Nummernsystem) erkennen kann &#8211; und den für die jeweiligen Stämme in Studien nachgewiesenen Indikationen kann das gute Bauchgefühl wiederhergestellt werden.</p>



<p>Bei einer deutlichen Dysbiose &#8211; so heißt der Zustand eines stark beeinträchtigten Mikrobioms &#8211; können Probiotika noch zu heftig auf den Darm wirken. Dann sind Postbiotika gefragt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was sind eigentlich Postbiotika?</h2>



<p>Postbiotika sind die nach dem „lebenden“ Keim (Wortstamm post = nach, biot- = Leben) kommenden Bestandteile oder Stoffwechselprodukte. Sie helfen dem Organismus auf sanfte Weise ohne gleich zu stark und manchmal überfordernd für den Darm einzugreifen.<br>Zu den Stoffwechselprodukten zählen beispielsweise die wertvollen kurzkettigen Fettsäuren, auch SCFA’s genannt, sowie Enzyme oder Peptide (Aminosäurenketten). Sie liefern wichtige Substanzen für den Körper und den Heilungsprozess. Bakterienbestandteile sind beispielsweise nicht mehr lebende Keime, die jedoch als inaktivierte Überreste einen positiven Einfluss auf die „guten“ lebenden Bakterien haben können.</p>



<p>Die kurzkettigen Fettsäuren, die unsere „guten“ Bakterien im Darm in ausreichender Zahl im gesunden Organismus produzieren, versorgen nicht nur die Darmschleimhautzellen, sondern diese dienen auch als Nahrung für unser Immunsystem im Gehirn.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Psychobiotika – das gute Bauchgefühl</h2>



<p>Und damit sind wir bei den Psychobiotika, die sich entscheidend auf unsere Stimmung und unser Wohlbefinden auswirken.<br>Die Bakterienstämme, die vorrangig diese kurzkettigen Fettsäuren &#8211; allen voran das Butyrat &#8211; produzieren, sind unsere „Stimmungsmacher“ aus dem Darm. Mit den guten Stoffwechselprodukten, zu denen auch das Tryptophan (in Anteilen) gehört, welches teilweise unsere Darm-Hirn-Schranke überwinden kann, werden unsere Abwehrzellen und unsere Serotonin- und Melatoninproduktion in unserem Gehirn bestens versorgt.<br>In Studien (Verweise siehe auch bei <a href="https://www.allergosan.com/de/blog/darmflora-und-hirnfunktion/"><strong>Allergosan</strong></a>) wurde gezeigt, dass es zu weniger Angst- und Panikattacken, sowie auch weniger depressiven Verstimmungen kommen kann.</p>



<p>Wer sich ohnehin schon fit fühlt, kann sein Wohlbefinden mit Joghurt und Co aktiv stärken.<br>Wer jedoch bereits angeschlagen oder sogar krank ist, dem ist ein guter Darmtherapeut angeraten. Mithilfe von Stuhlanalysen und einer gründlichen Anamnese kann er Ihre Darmflora beurteilen und Ihnen eine individuell angepasste Therapie empfehlen.</p>



<p><strong>Hören Sie auf Ihren Bauch, wenn es um Ihre Gesundheit geht!</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/probiotika-und-praebiotika-und-was-sind-eigentlich-postbiotika-und-psychobiotika/">Probiotika und Präbiotika. Und was sind eigentlich Postbiotika und Psychobiotika?</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de"></a>.</p>
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