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	<title>Resilienz Archive -</title>
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	<title>Resilienz Archive -</title>
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		<title>„Das Geschenk“ von Dr. Edith Eger – Wie wir vom Opfer zu Überlebenden werden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sonja Drolshagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Nov 2025 09:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücherwelten & Inspirationen]]></category>
		<category><![CDATA[Innere Balance & Lebensfreude]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Edith Eger]]></category>
		<category><![CDATA[Edith Eger]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptdarsteller]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensfreude]]></category>
		<category><![CDATA[Opfer]]></category>
		<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
		<category><![CDATA[The Gift]]></category>
		<category><![CDATA[Überlebender]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kennst du das Gefühl, manchmal im Leben festzustecken? Als ob alles gegen dich läuft, du nur noch durch den Alltag funktionierst und das Gefühl hast, die Kontrolle zu verlieren? Dann ist das Buch „The Gift“ von Dr. Edith Eger genau das Richtige für dich. Es ist eine Geschichte, die tief berührt, aber vor allem auch [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/das-geschenk-von-dr-edith-eger-wie-wir-vom-opfer-zu-ueberlebenden-werden/">„Das Geschenk“ von Dr. Edith Eger – Wie wir vom Opfer zu Überlebenden werden</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de"></a>.</p>
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<p>Kennst du das Gefühl, manchmal im Leben festzustecken? Als ob alles gegen dich läuft, du nur noch durch den Alltag funktionierst und das Gefühl hast, die Kontrolle zu verlieren? Dann ist das Buch <a href="https://www.genialokal.de/Produkt/Edith-Eva-Eger/Das-Geschenk_lid_49236932.html?storeID=haibach">„The Gift“</a> von Dr. Edith Eger genau das Richtige für dich. Es ist eine Geschichte, die tief berührt, aber vor allem auch Hoffnung schenkt.</p>



<p>Dr. Edith Eger war selbst im Konzentrationslager, hat unvorstellbares Leid erlebt. Doch was sie daraus gemacht hat, ist einfach inspirierend: Sie zeigt uns, wie wir aus dem Schmerz eine Kraftquelle machen können. Wie wir vom Opfer zu Überlebenden werden – und noch viel mehr: zu Menschen, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen.</p>



<p>Ein Satz, der mir besonders im Kopf geblieben ist, lautet:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>„Begegne dem was auch immer passiert mit einer sanften Umarmung. Es heißt nicht, zu mögen, was passiert ist. Aber wenn du aufhörst zu kämpfen und dagegen anzugehen, hast du mehr Energie und Vorstellungskraft, um herauszufinden: &#8222;Was nun?</strong>&#8222;</p>
</blockquote>



<p>Das ist so einfach, aber so kraftvoll. Denn oft stecken wir in der Opferhaltung fest. Wir jammern, klagen, wünschen uns, dass alles anders wäre. Aber was, wenn wir stattdessen aufhören, gegen das Unveränderliche anzukämpfen? Was, wenn wir lernen, das anzunehmen, was passiert ist – nicht weil es schön ist, sondern weil es uns Energie spart?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Erschöpft es mich oder stärkt es mich?</h3>



<p>Das ist eine Frage aus dem Buch, die du dir stellen kannst, wenn du dich in einer schwierigen Situation befindest. Denn die Antwort darauf entscheidet, ob du dich weiter im Kreis drehst oder ob du den Mut hast, nach vorne zu schauen.</p>



<p>Und hier kommt noch ein bisschen Humor ins Spiel, den Edith Eger so wunderbar in ihrem Buch verpackt:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>„Liebes, du bist in der Verantwortung. Übernimm also die Verantwortung. Sei keine Cinderella, die in der Küche sitzt und auf einen Typ wartet, der einen Fußfetisch hat.“</strong></p>
</blockquote>



<p>Das klingt vielleicht lustig, aber es steckt eine wichtige Botschaft drin: Wir sind selbst für unser Leben verantwortlich. Niemand kommt, um uns zu retten.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wir sind die Hauptdarsteller in unserer Geschichte.<strong> </strong></h3>



<p>Und das bedeutet auch, dass wir die Verantwortung für unsere Gefühle, Entscheidungen und unser Glück übernehmen dürfen.</p>



<p>Das Leben ist kein Märchen, aber es kann trotzdem schön sein – wenn wir lernen, die Kontrolle über uns selbst zu übernehmen und die Vergangenheit nicht mehr als Kette, sondern als Geschenk zu sehen. Denn nur wenn wir aufhören, uns selbst zu zerreißen, können wir Platz für Neues schaffen.</p>



<p>„The Gift“ zeigt uns, dass es nie zu spät ist, neu anzufangen. Dass wir die Kraft haben, uns selbst zu heilen und unser Leben wieder in die Hand zu nehmen. Es ist eine Einladung, vom Opfer zu Überlebenden zu werden – und dabei auch noch Spaß zu haben.</p>



<p>Wenn du dich manchmal fragst, wie du aus dem Loch rauskommst, dann lies dieses Buch. Es ist eine Erinnerung daran, dass wir alle das Potenzial haben, unser Leben zu verändern – egal, was passiert ist.</p>
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		<title>Wenn die Tage düster sind</title>
		<link>https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/wenn-die-tage-duester-sind/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Schmidt-Malaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2025 09:19:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innere Balance & Lebensfreude]]></category>
		<category><![CDATA[Balance]]></category>
		<category><![CDATA[kognitiveVerhaltenstherapie]]></category>
		<category><![CDATA[LichtUndSchatten]]></category>
		<category><![CDATA[Mut]]></category>
		<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
		<category><![CDATA[REVT]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Patientin sagte in einem Therapiegespräch zu mir: „Es geht mir schon so viel besser die meiste Zeit. Wenn nur die düsteren Tage jetzt nicht noch schwerer auf mir lasten würden!“ Zuerst fragte ich sie, warum sie sich so belastet fühlt, wenn die Tage nicht so hell und freundlich sind, wie sie es erwarte. Sie [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Eine Patientin sagte in einem Therapiegespräch zu mir: „Es geht mir schon so viel besser die meiste Zeit. Wenn nur die düsteren Tage jetzt nicht noch schwerer auf mir lasten würden!“</p>



<p>Zuerst fragte ich sie, warum sie sich so belastet fühlt, wenn die Tage nicht so hell und freundlich sind, wie sie es erwarte. Sie meinte, dass sie ja jetzt wüsste, wie sich gute Tage anfühlen.</p>



<p>Darauf hin stellte ich die entscheidende Frage: „Erwarten Sie, dass fortan jeder Tag positiv und hell sein muss?</p>



<p>Selbstverständlich erfolgte umgehend die Antwort: „Nein, natürlich nicht. Das gibt es ja nicht.“</p>



<p>„Also“, so fragte ich, „warum darf es dann keine düstere Tage bei Ihnen im Leben geben?“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wer kennt Sie nicht, die düsteren Tage?</h2>



<p>Ich für meinen Teil glaube, dass es keinen Menschen auf der Welt gibt, der nicht bereits solche Tage erlebt hat: Eine schwarze Wolke hängt über einem, während die Sonne um die Wolke herum scheint.</p>



<p>Egal was ich tue oder unternehme, die Wolke scheint zu folgen. Ganz penetrant und lästig.</p>



<p>Irgendwann gebe ich auf und lasse mich pudelnass regnen. Es hat ja sowieso keinen Sinn etwas ändern zu wollen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Für mich scheint die Sonne nicht.</h2>



<p>Und da stehe ich, tropfnass bis auf die Haut und zerfließe in Selbstmitleid.</p>



<p>Warum geht es anderen besser als mir?<br>Da drüben die Nachbarin, die hat nicht diese Probleme mit den Arbeitskollegen und dem Chef.<br>Die Freundin, die sich nicht mit den drückenden Sorgen einer Selbständigkeit herumschlagen und sich abrackern muss, wie sie die nächste Rechnung bezahlen soll.<br>Der Kumpel, der nicht diese zermürbenden wiederkehrenden Rückenschmerzen hat und deren sich kein Arzt dieser Welt mehr annimmt.<br>Die Schwester, die nicht unter einer solchen Einsamkeit wie ich leidet. Sie hat ja all die Freude und Freunde für sich gepachtet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Diese Gedanken sind für einen an den schlechten Tagen real.</h2>



<p>Sich als Opfer zu fühlen, das fällt uns einfach und ist auch eine naheliegende Reaktion auf eine Welt, die uns nicht fair und gerecht erscheint. Manchmal sind wir auch Opfer, ganz real.<br>Wenn die Arbeitskollegen mobben. Wenn die Nachbarschaft hinterrücks über einen lästert. Wenn der Kumpel die besten Chance, die man ihm anvertraut hat, einfach so wegschnappt.</p>



<p>Aber hilft uns die Opferrolle weiter, wenn wir wieder aus diesem schwarzen Loch herauskommen wollen, das uns immer mehr in die Tiefe zu ziehen droht?</p>



<p>Ich glaube nicht.&nbsp;</p>



<p>Eine schöne Weisheit von Frau Dr. Edith Eger (eine meiner Lieblingspsychologinnen und Ausschwitz-Überlebende) lautet in Kurzfassung: Willst Du Opfer oder Überlebender sein? Du hast die Wahl.<br>(Im Übrigen auch eines meiner Leitmotive).</p>



<p>Sie meinte auch, dass man sich oft nicht bewusst ist, dass man aus der Opferrolle auch schnell in die Täterrolle wechseln kann. Ich denke, das ist nicht unbedingt erstrebenswert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Willst Du Opfer oder Überlebender sein? Du hast die Wahl!</h2>



<p>Beim Gespräch mit meiner Patientin ist mir auch die Opferrolle eingefallen, die wir oft für uns selbst festhalten. Denn das ist eine Wahl. Opfer sein, das kann man nicht immer unbedingt verhindern, doch Edith Eger sagt, dass wir alle die Wahl haben , ob wir diese Opferrolle annehmen und uns somit selbst einsperren (gedanklich) oder nicht.</p>



<p>Meine Patientin hat mir tatsächlich auf meine Frage, warum es keine düsteren Tage geben darf, geantwortet: &#8222;Weil ich diese nicht will.&#8220;</p>



<p>Bei der Rational-emotiven Verhaltenstherapie geht es darum, irrationale und vor allem absolutistische Forderungen ans Leben aufzudecken und diese dann kognitiv umzustrukturieren. So wird der Druck herausgenommen und die Irrationalität, also das unangemessene Denken in ein rationales, also hilfreiches, angemessenes und zielführendes Denken gewandelt.</p>



<p><strong>Nur weil ich etwas nicht möchte, heißt das nicht, dass es so sein muss. Manchmal (oder vielleicht ziemlich häufig) geht ein Wunsch einfach nicht in Erfüllung.&nbsp;</strong></p>



<p>Das galt es nun in der Therapie miteinander zu erarbeiten. Und vor allem die Erkenntnis, dass diese unangemessenen Gedanken zu einem ungesunden Gefühl, in ihrem Fall die Depression, führen. Und nicht, wie ursprünglich angenommen, die düsteren Tage.</p>



<p><strong>Und manchmal, so kam im weiteren Gespräch heraus, braucht es auch die düsteren Tage, um die hellen Tage wieder zu schätzen!</strong></p>



<p>Professionelle Hilfe um diese gesündere Denkweise zu erlernen, finden Sie bei einem ausgebildeten REVT Therapeuten in Ihrer Nähe oder Sie vereinbaren einen Termin bei mir in der Praxis.</p>
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