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	<title>Wohlbefinden Archive -</title>
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	<title>Wohlbefinden Archive -</title>
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		<title>Dein Bauch entscheidet mehr, als du denkst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sonja Drolshagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 May 2026 08:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauchgefühl & Darmgeflüster]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es beginnt oft ganz unscheinbar. Der Wecker klingelt früh, viel zu früh, und noch bevor der Tag wirklich begonnen hat, ist da dieses leise Ziehen im Bauch. Kein klarer Schmerz, eher ein schwer greifbares Gefühl – ein Unbehagen, das sich zwischen Gedanken und Körper schiebt. Martin steht auf, bewegt sich routiniert durch seinen Morgen und [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Es beginnt oft ganz unscheinbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Wecker klingelt früh, viel zu früh, und noch bevor der Tag wirklich begonnen hat, ist da dieses leise Ziehen im Bauch. Kein klarer Schmerz, eher ein schwer greifbares Gefühl – ein Unbehagen, das sich zwischen Gedanken und Körper schiebt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Martin steht auf, bewegt sich routiniert durch seinen Morgen und verlässt das Haus, ohne innerlich wirklich angekommen zu sein. Der erste Kaffee ersetzt das Frühstück, während seine Gedanken längst um Termine, Aufgaben und Erwartungen kreisen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Körper bleibt dabei zunächst im Hintergrund.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So beginnt ein Tag, wie ihn viele kennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Laufe des Vormittags meldet sich der Körper dann etwas deutlicher. Ein leichtes Grummeln, ein Ziehen, vielleicht auch nur ein flüchtiger Impuls. Doch es passt gerade nicht in den Ablauf. Es gibt Wichtiges zu erledigen, also wird das Signal übergangen, verschoben, zur Seite geschoben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was wir dabei oft unterschätzen: Unser Bauch spricht – und er tut das nicht ohne Grund.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Tief in unserem Inneren arbeitet ein hochkomplexes System, das weit mehr ist als reine Verdauung. Es ist ein fein abgestimmtes Netzwerk, das wahrnimmt, verarbeitet und reagiert. Ein System, das ständig Informationen sammelt und weiterleitet – nicht nur innerhalb des Körpers, sondern vor allem in Richtung unseres Gehirns.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unser Bauch spricht zu unseren Gedanken und zu unseren Gefühlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Martin nimmt davon zunächst kaum etwas bewusst wahr. Er funktioniert, trifft Entscheidungen, arbeitet konzentriert weiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Doch irgendwann verändert sich etwas.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Konzentration lässt nach, die Stimmung kippt ein wenig, und kleine Dinge beginnen, größer zu wirken, als sie eigentlich sind. Der Hunger meldet sich nicht sanft, sondern fordernd, fast drängend – und mit ihm ein ganz bestimmtes Verlangen nach schneller Energie und unmittelbarer Belohnung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was sich wie eine spontane Entscheidung anfühlt, ist oft das Ergebnis innerer Prozesse, die schon viel früher begonnen haben.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Unser Bauch entscheidet mit – manchmal sogar schneller, als unser Verstand es kann.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Und er speichert Erfahrungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Abend ist Martin erschöpft. Der Tag hat Kraft gekostet, mehr als ihm vielleicht bewusst ist. Zuhause wartet nicht nur Ruhe, sondern auch das Leben – Gespräche, Bedürfnisse, kleine und große Erwartungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wieder reagiert er anders, als er es sich eigentlich vorgenommen hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht, weil er es nicht besser wüsste.<br>Sondern weil sein gesamtes System längst in einem Zustand ist, der kaum noch Raum für bewusste Entscheidungen lässt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn innere Prozesse aus dem Gleichgewicht geraten, zeigt sich das nicht nur körperlich. Es beeinflusst unsere Stimmung, unsere Geduld und unsere Art, mit uns selbst und anderen umzugehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Bauch spielt dabei immer eine Rolle.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Was viele nicht wissen: Dieses System ist anpassungsfähig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es reagiert auf das, was wir ihm geben, auf das, was wir ihm zumuten, und auch auf das, was wir ihm vorenthalten. Mit der Zeit entstehen daraus Muster – Gewohnheiten und Reaktionen, die sich ganz selbstverständlich anfühlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht, weil wir sie aktiv gewählt haben, sondern weil sie sich eingeprägt haben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Doch genau darin liegt auch eine Möglichkeit zur Veränderung.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Denn so, wie sich ungünstige Abläufe entwickeln können, lassen sich auch neue Wege aufbauen. Nicht durch Druck oder strenge Kontrolle, sondern durch ein bewusstes Wahrnehmen und kleine, nachhaltige Veränderungen im Alltag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht nicht darum, alles auf einmal anders zu machen. <br>Sondern darum, wieder in Kontakt zu kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht beginnt es damit, die eigenen Signale überhaupt wieder wahrzunehmen – nicht erst dann, wenn sie laut werden, sondern schon in den leisen Momenten dazwischen.<br>Vielleicht bedeutet es auch, dem eigenen Rhythmus mehr Raum zu geben, Pausen zuzulassen und Entscheidungen nicht ausschließlich im Kopf zu treffen, sondern den Körper mit einzubeziehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Denn ein gutes Gefühl entsteht selten zufällig.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Es entwickelt sich aus dem Zusammenspiel zwischen dem, was wir denken, dem, was wir erleben, und dem, was in uns wirkt – oft im Verborgenen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am nächsten Morgen klingelt wieder der Wecker.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch diesmal hält Martin einen Moment inne, bevor er aufsteht. Es ist nur ein kurzer Augenblick, aber lang genug, um wahrzunehmen, wie es ihm wirklich geht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein kleiner Unterschied.<br>Vielleicht der Beginn von etwas Neuem.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein gutes Bauchgefühl lässt sich nicht erzwingen.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Aber es kann entstehen, wenn wir beginnen, wieder zuzuhören.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Langsam. Schritt für Schritt. Von innen heraus.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinweis: Bild ist mit KI geniert.</p>
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		<item>
		<title>Dr. Rangan Chatterjee &#8211; Fordere Deine Zeit zurück</title>
		<link>https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/dr-rangan-chatterjee-fordere-deine-zeit-zurueck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja Drolshagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 2026 09:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücherwelten & Inspirationen]]></category>
		<category><![CDATA[Innere Balance & Lebensfreude]]></category>
		<category><![CDATA[Abhängigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Änderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Chatterjee]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[glücklich sein]]></category>
		<category><![CDATA[Leichtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[MakeChangethatLasts]]></category>
		<category><![CDATA[mentale gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltenstherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Wohlbefinden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Make Change that Lasts Was, wenn wir überhaupt nicht wissen, was uns abhält, das Leben zu leben, welches wir uns eigentlich wünschen? Und hier meine ich nicht unbedingt den Porsche zu fahren, den wir uns vorstellen. Obwohl es natürlich nicht gesagt ist, dass dies nicht einmal passieren wird, wenn wir unser Leben neu denken. Das [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Make Change that Lasts</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Was, wenn wir überhaupt nicht wissen, was uns abhält, das Leben zu leben, welches wir uns eigentlich wünschen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und hier meine ich nicht unbedingt den Porsche zu fahren, den wir uns vorstellen. Obwohl es natürlich nicht gesagt ist, dass dies nicht einmal passieren wird, <strong>wenn wir unser Leben neu denken</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Leben neu denken bedeutet offen zu sein und sich mutig anschauen, was gerade ist. Um dann zu entscheiden, was ich will. Und was meiner Meinung nach immer dazu gehört ist: <strong>Änderung</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und das hat meiner Meinung nach keiner besser erklärt, als <a href="https://drchatterjee.com/">Dr. Rangan Chatterjee</a>. Ein britischer Arzt und erfolgreicher europäischer Podcaster mit der Serie: „Feel better; Live more“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Rangan Chatterjee hörte ich live bei einem zweitägigem Event bei Soul Search (mit Dr. Edith Eger).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich war wirklich beeindruckt von seinen Ausführungen zum Thema <strong>„Glücklich sein“</strong> ohne hier die üblichen Plattitüden zu hören. Hier ging es mehr um eine innere Einstellung und eine Art wie ich mit äußeren, unbeeinflussbaren Geschehnissen und Situationen umgehe &#8211; welche Geschichte ich darüber erzähle.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">„80-90% was ich sage, entspricht meiner Lebensweise“</h3>



<p class="wp-block-paragraph">gab er in seinem Vortrag zu bedenken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Grund warum Menschen nicht glücklich sein können, ist die Tatsache, dass wir immer denken, erst dann Zeit dafür zu haben, wenn alles erledigt ist. Doch das, so sagte Rangan, wird nie passieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Warum wir aber an diesem Gedanken so festhalten liegt daran, dass wir so schlecht darin sind, etwas ändern zu wollen und zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und das bewog mich das Buch „Make Change that lasts“ zu kaufen, dass kurz nach seiner Teilnahme an besagtem Event veröffentlich wurde. Um genau zu sein vor einem Jahr.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Abhängigkeiten halten uns von Änderungen im Leben ab.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wir alle haben gewisse Abhängigkeiten. Diese beginnen natürlich schon im Säuglingsalter und gehen im Erwachsenenalter mit lebenswichtigen Notwendigkeiten weiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch manche der nicht überlebensnotwendigen Abhängigkeiten, halten uns davon ab glücklich zu sein. Und diese sind uns oft nicht bewusst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So schreibt Rangan in seinem Buch, dass wir beispielsweise uns zu sehr von Geschäftigkeit abhängig gemacht haben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Geschäftigkeit wird mit Erfolg gleichgesetzt.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Und das nicht unbedingt zu unserem Gunsten. So wird oftmals freie Zeit als ineffizient und als ein Zeichen des Scheiterns angesehen. Ein Grund warum Burnout mittlerweile epidemisches Ausmaß angenommen hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rangan geht in diesem einen Kapitel des Buches sogar so weit und erklärt Geschäftigkeit als ein mögliches Zeichen von Faulheit.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Puh. Da könnte man jetzt aber auch etwas verärgert sein, wenn man das liest. Aber grundsätzlich ist das ein gelungener provokanter Ansatz, um sein Leben zu überdenken und wieder mehr Struktur und Ordnung hinein zu bringen und vielleicht sogar Prioritäten zu setzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich schreibt er dazu, das manche nicht immer die Wahl haben, wie geschäftig sie sein müssen, um beispielsweise ein gute alleinerziehende Mutter zu sein. Doch er stellt trotzdem die Frage, wieviel Geschäftigkeit wirklich notwendig ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Nicht alles muss sofort sein.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Und vor allem wird unsere To-Do Liste nie leer werden.<br>Entscheidungen für sich und seine nötigen Ruhephasen innerhalb dieser Geschäftigkeit zu treffen können hart sein. Und manchmal bedeutet es auch in manchen Bereichen Opfer zu bringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mich zu erinnern, was im Leben Priorität hat und mir am Wichtigsten ist, kann auch bei den vielen To-Do’s hilfreich sein um zu entscheiden, welche ich davon gleich oder mittelfristig umsetze. Und vielleicht bleiben Wünsche und Träume auch offen.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ich aber habe Freiheit gewonnen.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die anderen Kapitel des Buches beschreiben Abhängigkeiten, die uns manchmal bekannt vorkommen oder uns überhaupt nicht bewusst sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Welche das sind, verrate ich nicht und empfehle dir stattdessen das ganze Buch zu lesen (leider derzeit nur in englischer Sprache verfügbar). Es öffnet die Augen für unsere vielen kleinen Alltagsthemen und liefert uns vielleicht sogar auch den Antrieb etwas in unserem Leben zu ändern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Für mehr Leichtigkeit und Wohlbefinden.</h3>
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		<item>
		<title>Wieviel Gehirne hat der Mensch? Das Zweite Gehirn von Emeran Mayer &#8211; spannender Einblick in unseren Darm</title>
		<link>https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/wieviel-gehirne-hat-der-mensch-das-zweite-gehirn-von-emeran-mayer-spannender-einblick-in-unseren-darm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja Drolshagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Aug 2025 09:30:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauchgefühl & Darmgeflüster]]></category>
		<category><![CDATA[Bücherwelten & Inspirationen]]></category>
		<category><![CDATA[Darm-Hirn-Achse]]></category>
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		<category><![CDATA[Darmgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Emeran Mayer]]></category>
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		<category><![CDATA[Wohlbefinden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein zweites Gehirn &#8211; das hat doch kein Mensch, oder doch? Wenn man von der Neuronen-Anzahl im Bauchraum ausgeht, also der Menge an Nervenzellen die es dort gibt, dann können wir diese Anzahl mit der aus unserem Rückenmark vergleichen, welches die Verbindung zu unserem Gehirn darstellt. 50 -100 Millionen dieser Neuronen stehen täglich in Kommunikation [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Ein zweites Gehirn &#8211; das hat doch kein Mensch, oder doch?</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Wenn man von der Neuronen-Anzahl im Bauchraum ausgeht, also der Menge an Nervenzellen die es dort gibt, dann können wir diese Anzahl mit der aus unserem Rückenmark vergleichen, welches die Verbindung zu unserem Gehirn darstellt. 50 -100 Millionen dieser Neuronen stehen täglich in Kommunikation mit unserem Gehirn &#8211; und das vorrangig, zu über 90% nach „oben“. Sozusagen eine eigene unabhängige Einheit. Warum also nicht „zweites Gehirn“ dazu sagen, das uns entscheidend beeinflussen kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Licht ins Dunkel bringen.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch „Das zweite Gehirn“ von Emeran Mayer bringt Licht ins Dunkel und zeigt, warum unser Darm eine zentrale Rolle für unser seelisches und körperliches Wohlbefinden spielt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Emeran Mayer ist ein renommierter Neurowissenschaftler und Gastroenterologe. Er hat sich auf die Erforschung der Darm-Hirn-Achse spezialisiert – also der direkten Verbindung zwischen unserem Darm und unserem Gehirn. Mayer arbeitet an der University of California in Los Angeles und bringt jahrzehntelange Erfahrung in der Medizin und Neurowissenschaft mit. Seine Expertise macht das Buch zu einer vertrauenswürdigen Quelle, die komplexe Zusammenhänge verständlich erklärt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In „Das zweite Gehirn“ erklärt Mayer, warum unser Darm so viel mehr ist als nur ein Verdauungsorgan. Er beschreibt, wie das Darmmikrobiom – die Billionen von Bakterien, Pilzen und Viren, die in unserem Darm leben – mit unserem Gehirn kommuniziert. Über die sogenannte Darm-Hirn-Achse laufen 90 Prozent der Signale vom Darm ins Gehirn. Das bedeutet: </p>



<h3 class="wp-block-heading">Was im Darm passiert, beeinflusst unsere Stimmung, unser Denken und sogar unsere Emotionen.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch zeigt auf, wie Stress, Ernährung und Lebensstil das Mikrobiom verändern und damit auch unsere mentale Gesundheit beeinflussen können. Ein gestörtes Mikrobiom kann zu Ängsten, Depressionen und sogar chronischen Erkrankungen führen. Umgekehrt kann eine bewusste Ernährung, die das Mikrobiom unterstützt, unser seelisches Gleichgewicht fördern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mayer geht auch auf die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse ein, wie unser „zweites Gehirn“ Einfluss auf verschiedenste Funktionen in unserem Körper nimmt. Dabei betont er, dass es nicht nur um die Ernährung geht, sondern um das Zusammenspiel vieler Faktoren, die unser Wohlbefinden beeinflussen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">„Das zweite Gehirn“ ist eine spannende Lektüre für alle, die mehr über die faszinierende Verbindung zwischen Darm und Geist erfahren möchten. </h3>



<p class="wp-block-paragraph">Es zeigt, wie wir durch kleine Veränderungen im Alltag und in der Ernährung viel für unsere Gesundheit tun können – und das auf eine verständliche und motivierende Weise.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie also neugierig sind, wie Ihr Darm Ihr Leben beeinflusst und was Sie tun können, um Ihr Wohlbefinden zu steigern, ist dieses Buch definitiv eine Empfehlung wert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Möchten Sie mehr über die Zusammenhänge zwischen Darm und mentaler Gesundheit erfahren? Dann lassen Sie sich inspirieren und starten Sie Ihre Reise zu einem gesünderen, glücklicheren Ich!</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">(Bilder in diesem Artikel sind mit künstlicher Intelligenz generiert (Adobe FireFly).)</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ab in den Süden &#8211; wie uns Ernährung bei unserem seelischen Wohlbefinden helfen kann!</title>
		<link>https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/ab-in-den-sueden-wie-uns-ernaehrung-bei-unserem-seelischen-wohlbefinden-helfen-kann/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja Drolshagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Aug 2025 12:21:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauchgefühl & Darmgeflüster]]></category>
		<category><![CDATA[Innere Balance & Lebensfreude]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Haben Sie schon einmal etwas von der Darm-Hirn-Achse gehört?Macht nichts, wenn nicht. Hier haben Sie die Chance, etwas darüber zu erfahren.&#160; Lesen Sie weiter! Bevor ich mich beruflich mit dem Darm beschäftigte, hatte ich davon auch keine Ahnung. Dass der Darm unser zweites Gehirn ist, das hatte ich davor schon des Öfteren gelesen und wusste [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Haben Sie schon einmal etwas von der Darm-Hirn-Achse gehört?<br>Macht nichts, wenn nicht. Hier haben Sie die Chance, etwas darüber zu erfahren.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lesen Sie weiter!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor ich mich beruflich mit dem Darm beschäftigte, hatte ich davon auch keine Ahnung. Dass der Darm unser zweites Gehirn ist, das hatte ich davor schon des Öfteren gelesen und wusste auch, dass wir dort viele Nervenzellen haben.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Solar Plexus, das Sonnengeflecht, war beispielsweise so ein Schlagwort, das ich bereits als Kind beim autogenen Training immer wieder gehört hatte. Im Laufe der Zeit habe ich es dann auch als Teil des autonomen Nervensystems wahrgenommen. Beruhigung und Entspannung kann man darüber erzielen. Ok, alles klar, oder?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Geflecht aus Nerven und Nervenknoten liegt zwischen Brustbein und Bauchnabel hinter dem Magen. Es ist dafür verantwortlich, dass unsere Verdauung funktioniert. Darmkontraktionen, auch Peristaltik genannt, die Sekretion von Verdauungssäften und die Steuerung an sich sind wichtige Aufgaben. Und wie bekannt, ist die Verdauung auch nur im entspannten Zustand möglich. Bei Stress wird die Verdauungsaktivität beispielsweise heruntergefahren und als zweitrangig betrachtet. Dabei kann es aufgrund des Solar Plexus zu niedrigem Blutdruck, Übelkeit oder sogar Ohnmacht kommen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Dass Stress nicht gut für uns ist, das haben wir schon am eigenen Leib erfahren.</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn uns der Solar Plexus nicht gerade zu einem niedrigen Blutdruck und Ohnmacht verleitet, dann sind es eher die überschießenden Reaktionen wie hoher Puls, Röte, Schwitzen, heftige Atmung, weite Pupillen und hoher Blutdruck, die wir sehr deutlich wahrnehmen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gesteuert werden diese Reaktionen ebenfalls von einem Teil unseres autonomen Nervensystems, dem Sympathikus. Er ist eine Teil des sogenannten vegetativen Nervensystems, das für unsere leistungsbezogenen Körperfunktionen zuständig ist.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Der Sympathikus ist für die drei bekannten Fs zuständig: Fight, Flight und Freeze.&nbsp;</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Deutsch: Kampf, Flucht und Erstarrung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Reaktionen entstehen, wenn der Sympathikus aktiv wird. Es werden eine Reihe biochemischer Vorgänge im Körper angestoßen, die es uns ermöglichen, schnell auf sich ändernde Situationen und äußere Einflüsse zu reagieren. Das ist eine sinnvolle und lebenserhaltende Funktion, die in Stresssituationen überlebenswichtig ist. Früher, als wir noch vor Säbelzahntigern fliehen mussten, war der &#8222;Flight Modus&#8220; beispielsweise eine sinnvolle Reaktion.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute jedoch wird sie viel zu oft durch weniger wichtige Reize aktiviert.<br>Zum Beispiel, wenn der Chef der auf die pünktliche Abgabe der Präsentation pocht. Oder die ständigen kleinen Routineaufgaben wie Bügeln, Waschen und Putzen, die uns mehr als nur auf die Nerven gehen. Oder rote Ampeln und langsam fahrende Mit-Verkehrsteilnehmer. Die alte Dame, die an der Kasse vor uns einen kleinen Schwatz begonnen hat, ohne sich um die lange Schlange hinter ihr zu kümmern.<br>Es gibt Tausende solcher alltäglichen Kleinigkeiten, die wir als Stresssituationen wahrnehmen. Das liegt daran, dass unser vegetatives Nervensystem wie eine zum Reißen gespannte Violinenseite ist und wir in unserer hektischen Zeit einfach vergessen, auch die Ruhephasen einzubauen und diese zu genießen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was wir aber zusätzlich oft weniger bewusst wahrnehmen, ist, was bei uns im Darm passiert, wenn wir Stress haben. Unsere Billionen Mitbewohner im Darm &#8211; auch Mikrobiom oder Darmflora genannt &#8211; geraten ebenfalls in Unruhe. Einerseits, weil die Verdauungsaktivitäten bei dauerhaftem Stress eingeschränkt sind und die Nahrung zu lange darin verweilt. Andererseits üben die bei Stress ausgeschütteten Hormone und Botenstoffe direkten Einfluss auf die Bakterien aus.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Die Diversität der Bakterienstämme im Darm leidet unter Stress.</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Durch das lange Verweilen der Nahrung im Darm werden Entzündungs- und Immunreaktionen ausgelöst. Dadurch sterben viele der „guten“ Bakterien und es entsteht Platz für die Vermehrung der „schlechten“. Diese unterhalten zusätzlich den Entzündungskreislauf und beeinträchtigen die Diversität im Darm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die durch die Entzündungen langsam zerstörte Darmschleimhaut wird durchlässiger für Giftstoffe, Bakterien und Fremdstoffe (Allergene), die wiederum die Immunreaktion befeuern. Entzündungen können sich im ganzen Körper ausbreiten. Oft nicht wahrgenommen, sind sie als Silent Inflammation ein übler Alltagsbegleiter, der Einfluss auf viele unerwünschte Körperreaktionen und auf die mentale Gesundheit nimmt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unser Darm und das Mikrobiom kommunizieren direkt mit dem Gehirn: 90% der Datenübertragung laufen vom Darm ins Gehirn, nur 10% vom Gehirn in den Darm. Somit ist klar, dass sich Darmprobleme vehement auf unser Gehirn und unser seelisches Wohlbefinden auswirken können. Diese Kommunikationsschnittstelle wird als Darm-Hirn Achse bezeichnet.&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Warum also nicht die Darm-Hirn Achse nutzen, um unser Wohlbefinden zu steigern und Stress abzubauen?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Und hier kommen wir nun zur Ernährung. Wie ernähren Sie sich denn in stressigen Zeiten?<br>Vielleicht einfach, schnell und umkompliziert?<br>Warum nicht unsere vielen fertigen Speisen und Gerichte nutzen? Die schnellen Backwaren, um die Ecke gekauft, die sich sogar wunderbar im Gehen und Fahren verspeisen lassen. Oder die Süßigkeiten und Softdrinks, die uns schnell Energie und Power verleihen sollen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Satt sind wir davon oft nie richtig. Und abends esse wir dann auch noch zu spät und zu viel. Das belastet unsere Verdauung und unser Mikrobiom zusätzlich. Denn mit den „leckeren“ Dingen, die wir heute schnell und einfach irgendwo fertig oder zügig verzehrfertig erhalten können, füttern wir unsere „schlechten“ Bakterien. Diese versorgen uns weniger mit den guten Stoffwechselprodukten für den Körper und die Seele.<br>Im Gegenteil: Sie verleiten uns sogar noch mehr, diese „ungesunden“ Nahrungsmittel zu verspeisen, weil sie ja von uns „gefüttert“ werden wollen . Und diese Nahrungsmittel können sie sehr erfolgreich, eben über diese Darm-Hirn Achse, in unserem Gehirn bestellen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Was wäre, wenn wir unsere Ernährung so gestalten würden, dass wir nur die „guten“ Wegbegleiter im Darm pflegen?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Das können wir auch beispielsweise mit ausreichender Ballaststoffzufuhr erreichen, da Ballaststoffe die Nahrung dieser Bakterien darstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.efsa.europa.eu/de/press/news/nda100326" target="_blank" rel="noreferrer noopener">EFSA</a>, die Europäische Behörde für Lebensmittel, empfiehlt 25 Gramm am Tag und stellt klar, dass eine Erhöhung dieser Vorgabe einen deutlichen positiven Einfluss auf typische metabolischen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen hat. (Anmerkung: Eine Erhöhung dieser Vorgabe hat aber auch generell einen positiven Einfluss auf das Wohlbefinden und die Verdauung).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch eine Ernährung, die reich an Omega 3 Fettsäuren, Vitaminen und Mineralien ist, trägt zu einer guten Versorgung des Mikrobioms bei und wirkt zudem entzündungshemmend.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Und das führt uns nun in den Süden &#8211; zur mediterranen Ernährung&nbsp;</h4>



<p class="wp-block-paragraph">All diese wunderbaren Inhaltsstoffe sind in der mediterranen Küche zu finden. Dort finden sich weniger schnelle Kohlenhydrate und mehr komplexe Kohlenhydrate in Gemüse und Vollkornprodukten. Diese vorwiegend aus Gemüse, Obst, Nüssen, Samen, und Hülsenfrüchte bestehende Ernährung ist auch reich an Omega 3 Fettsäuren durch den Anteil an hochwertigem Olivenöl und ggf. Fisch und Meeresfrüchten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Ernährungsweise baut auf weniger Fleisch und Fleischerzeugnissen auf und sorgt somit zusätzlich für eine Entlastung der Verdauung. Entzündungen werden reduziert, die Diversität des Mikrobioms gefördert und natürlich die Produktion der wertvollen Stoffwechselprodukte der „guten“ Bakterien gesteigert. All dies kann uns zu mehr Entspannung und Leichtigkeit im Leben verhelfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie Ihre Ernährung umstellen und mehr Ballaststoffe und frisch verarbeitete Lebensmittel zu sich nehmen, ist natürlich Umsicht geboten. Hier sollten Sie es langsam angehen und Ihre Ernährung Schritt für Schritt in Richtung Wohlbefinden ausrichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich hilft eine gute Ernährung alleine nicht, um den Stress in Ihrem Leben zu reduzieren. Daran können Sie mit einem erfahrenen kognitiven Verhaltenstherapeuten arbeiten. Ihren Körper können Sie jedoch mit der richtigen Ernährung entlasten und Ihre seelische Stabilität fördern.  <br>Wenn Sie mehr über diese Art der Ernährung erfahren möchten, dann kann ich Ihnen die Beratung und Kurse von <a href="https://vitalisimos.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vitalisimos</a> &#8211; Dayana Matus empfehlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Benötigen Sie eine Darmberatung oder eine kognitive Verhaltenstherapie? Dann sind Sie bei mir genau richtig. Hier geht es zur <a href="https://my.lemniscus.de/pss/867bf0f5-c6ab-4ad0-8a54-b580d5d3cae3" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Terminbuchung</a>.</p>



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<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/ab-in-den-sueden-wie-uns-ernaehrung-bei-unserem-seelischen-wohlbefinden-helfen-kann/">Ab in den Süden &#8211; wie uns Ernährung bei unserem seelischen Wohlbefinden helfen kann!</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de"></a>.</p>
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		<title>Probiotika und Präbiotika. Und was sind eigentlich Postbiotika und Psychobiotika?</title>
		<link>https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/probiotika-und-praebiotika-und-was-sind-eigentlich-postbiotika-und-psychobiotika/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Schmidt-Malaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2025 09:20:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauchgefühl & Darmgeflüster]]></category>
		<category><![CDATA[Bauchgefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Darmgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Postbiotika]]></category>
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		<category><![CDATA[Probiotika]]></category>
		<category><![CDATA[Psychobiotika]]></category>
		<category><![CDATA[Wohlbefinden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich stelle einfach mal die These auf: Probiotika hat jeder schon einmal gehört.Spätestens bei Joghurtwerbung glaube ich, oder? Da wird einem bei probiotischen Joghurtprodukten ja vielversprochen &#8211; ein gutes Bauchgefühl und ein aktives und gesundes Immunsystem.Schaut man aber jedoch genauer hin, so sind laut der Verbraucherzentrale den meisten dieser Produkte oft noch zusätzliche Vitamine beigesetzt.Damit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ich stelle einfach mal die These auf: Probiotika hat jeder schon einmal gehört.<br>Spätestens bei Joghurtwerbung glaube ich, oder?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da wird einem bei probiotischen Joghurtprodukten ja vielversprochen &#8211; ein gutes Bauchgefühl und ein aktives und gesundes Immunsystem.<br>Schaut man aber jedoch genauer hin, so sind laut der <a href="https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/kennzeichnung-und-inhaltsstoffe/lebensmittel-mit-speziellen-bakterienkulturen-frueher-probiotika-13937" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Verbraucherzentrale</a> den meisten dieser Produkte oft noch zusätzliche Vitamine beigesetzt.<br>Damit sind auch schon die Inhaltsstoffe gefunden, die dem Immunsystem gut tun.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sind probiotische Joghurts also nicht gesund?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich denke schon, dass sie einen positiven Einfluss haben. In vielen dieser Produkte sind weitere Milchsäurebakterien zugesetzt, die nicht zur Fermentation benötigt werden. Diese rechts- und linksdrehenden Milchsäurebakterien kommen meist noch lebend im Darm an und helfen uns eine ausgewogene Darmflora zu erhalten. Bei unbeworbenen Joghurtprodukten werden keine zusätzlichen aktiven Milchsäurebaktieren zugesetzt. Die Bakterien in solchen Joghurts können nach der Fermentation (also beim fertigen Joghurt) nicht mehr ganz so aktiv sein oder lebend im Darm ankommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dass Probiotika im Darm gut wirken, haben hochwertige pharmazeutische Produkte bereits durch Studien nachgewiesen.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Forschung in diesem Bereich wird auch immer besser und gezielter.<br>So weiß man heute nicht nur, dass Probiotika bei Verdauungsbeschwerden, dem Aufbau der Darmflora während einer Antibiotikatherapie oder bei entzündlichen Darmerkrankungen helfen können, sondern auch, dass sie einen wertvollen Beitrag für das Hautmikrobiom, das Lungenmikrobiom, die Genitalflora und, man mag es kaum glauben, auch für das Gehirn leisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass probiotische Joghurts hier einem gesunden Menschen ein besseres Bauchgefühl bescheren können, das ist bekannt. Ob sie im medizinischen Fall die Lösung sind, bezweifle ich allerdings. Tatsächlich weiß man laut der Verbraucherzentrale auch nicht, ob nicht auch ganz normale Joghurtprodukte eine ähnliche oder gleichbedeutende Wirkung zeigen. Auch diese sind auf natürliche Weise probiotische Produkte, da sie zur Herstellung ebenfalls Milchsäurebakterien benötigen. Das gilt auch für alle sonstigen fermentierten Produkte wie Käse, frisches Sauerkraut und weiteres fermentiertes Gemüse.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wir können uns sehr gut probiotisch ernähren</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Grundsätzlich können wir uns auch sehr gut ohne probiotische Produkte mit Probiotika versorgen. Unser Essen enthält, wie bereits beschrieben, oft den einen oder anderen Anteil an geeigneten Bakterienstämmen. Das gilt allerdings nur, wenn wir gezielt Lebensmittel wie Kimchi, Apfelessig, frisches Sauerkraut oder milchsauer vergorenes Gemüse wählen. Allerdings muss darauf geachtet werden, dass die Nahrungsmittel nicht pasteurisiert wurden. Denn das zerstört die lebenden Bakterien natürlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Präbiotika sind ebenfalls wichtig für unsere Ernährung. Präbiotika, oder einfacher gesagt Ballaststoffe, finden sich vor allem in Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Samen und Nüssen, sowie in zuckerarmem Obst und Gemüse.<br>Sie dienen den „guten“ Bakterien in unserem Darm als Nahrung. Wenn wir diese immer gut „füttern“, haben die „schlechten“ Bakterien weniger Chance, sich zu verbreiten. Die „guten“ Bakterien besetzen den Platz in und können mit den Ballaststoffen richtig aufblühen. Die Diversität, die für ein gesundes Mikrobiom wichtig ist, ist somit gesichert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dysbalancen in der Darmflora, machen eine gezielte Zufuhr von Probiotika wichtig</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nur wenn unser Darm aus dem Gleichgewicht gerät, beispielsweise während einer Antibiotikatherapie oder durch eine dauerhaften ungesunde Ernährung mit zu wenig Ballaststoffe, zu viel Zucker oder andauerndem Stress, sind wir gut beraten unseren Darm wieder in die Balance zu bringen.<br>Das funktioniert am besten mit einer gezielten Darmtherapie, die auf Prä- und Probiotika setzt. Mit der Auswahl der richtigen Leitkeimstämme &#8211; die man bei guten pharmazeutischen Produkten an ihren genauen Bezeichnungen (Buchstaben- und Nummernsystem) erkennen kann &#8211; und den für die jeweiligen Stämme in Studien nachgewiesenen Indikationen kann das gute Bauchgefühl wiederhergestellt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einer deutlichen Dysbiose &#8211; so heißt der Zustand eines stark beeinträchtigten Mikrobioms &#8211; können Probiotika noch zu heftig auf den Darm wirken. Dann sind Postbiotika gefragt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was sind eigentlich Postbiotika?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Postbiotika sind die nach dem „lebenden“ Keim (Wortstamm post = nach, biot- = Leben) kommenden Bestandteile oder Stoffwechselprodukte. Sie helfen dem Organismus auf sanfte Weise ohne gleich zu stark und manchmal überfordernd für den Darm einzugreifen.<br>Zu den Stoffwechselprodukten zählen beispielsweise die wertvollen kurzkettigen Fettsäuren, auch SCFA’s genannt, sowie Enzyme oder Peptide (Aminosäurenketten). Sie liefern wichtige Substanzen für den Körper und den Heilungsprozess. Bakterienbestandteile sind beispielsweise nicht mehr lebende Keime, die jedoch als inaktivierte Überreste einen positiven Einfluss auf die „guten“ lebenden Bakterien haben können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die kurzkettigen Fettsäuren, die unsere „guten“ Bakterien im Darm in ausreichender Zahl im gesunden Organismus produzieren, versorgen nicht nur die Darmschleimhautzellen, sondern diese dienen auch als Nahrung für unser Immunsystem im Gehirn.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Psychobiotika – das gute Bauchgefühl</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Und damit sind wir bei den Psychobiotika, die sich entscheidend auf unsere Stimmung und unser Wohlbefinden auswirken.<br>Die Bakterienstämme, die vorrangig diese kurzkettigen Fettsäuren &#8211; allen voran das Butyrat &#8211; produzieren, sind unsere „Stimmungsmacher“ aus dem Darm. Mit den guten Stoffwechselprodukten, zu denen auch das Tryptophan (in Anteilen) gehört, welches teilweise unsere Darm-Hirn-Schranke überwinden kann, werden unsere Abwehrzellen und unsere Serotonin- und Melatoninproduktion in unserem Gehirn bestens versorgt.<br>In Studien (Verweise siehe auch bei <a href="https://www.allergosan.com/de/blog/darmflora-und-hirnfunktion/"><strong>Allergosan</strong></a>) wurde gezeigt, dass es zu weniger Angst- und Panikattacken, sowie auch weniger depressiven Verstimmungen kommen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer sich ohnehin schon fit fühlt, kann sein Wohlbefinden mit Joghurt und Co aktiv stärken.<br>Wer jedoch bereits angeschlagen oder sogar krank ist, dem ist ein guter Darmtherapeut angeraten. Mithilfe von Stuhlanalysen und einer gründlichen Anamnese kann er Ihre Darmflora beurteilen und Ihnen eine individuell angepasste Therapie empfehlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hören Sie auf Ihren Bauch, wenn es um Ihre Gesundheit geht!</strong></p>
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