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		<title>Wenn die Welt stillsteht</title>
		<link>https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/wenn-die-welt-stillsteht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja Drolshagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 12:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innere Balance & Lebensfreude]]></category>
		<category><![CDATA[Grundrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Heilsam]]></category>
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		<category><![CDATA[Welt steht still]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p class="wp-block-paragraph">Gerade habe ich von einem guten Freund erfahren, dass sein Cousin ganz plötzlich und unerwartet verstorben ist.<br>Das ist ein Schock für die ganze Familie und den Freundeskreis.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Welt steht still.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Das war doch noch kein Alter.“<br>„Wie kann das sein? Gestern war er noch hier und heute Morgen ist er nicht mehr aufgewacht.“<br>„Wie wird die Mutter das verkraften?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es schießen einem ganz viele Fragen durch den Kopf.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Man will das Unbegreifliche begreifen.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Doch tatsächlich müssen wir uns bei einer solchen Nachricht irgendwann eingestehen, dass wir keine Kontrolle haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ich plädiere aber dafür, dass dies im eigenen Tempo geschehen darf.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich können wir weder die Reihenfolge bestimmen, in der nahestehende Menschen von uns gehen, noch unseren eigenen Tod vorhersagen. Sicherheit gibt es bei diesem Thema nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und das macht uns Menschen Angst.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir rechnen einfach nicht damit, dass morgen alles anders sein könnte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Es trifft andere, aber nicht mich.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">So habe ich auch gedacht, doch selbst kurz vor der erschütternden Wahrheit, der Null-Linie auf dem Monitor, habe ich nicht geglaubt, dass es passiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute denke ich anders darüber.<br>Aber das war und ist immer noch ein Prozess.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trauer und Tod waren in früheren Zeiten ein selbstverständlicher Bestandteil des Lebens in der Gemeinschaft. In unserer modernen Gesellschaft sind sie jedoch ein Tabuthema.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Darüber spricht man nicht. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das kann doch nicht sein, nicht in unserer modernen Welt mit einem so fortgeschrittenen Gesundheitswesen, der Longevity-Bewegung und einer Gesetzgebung, die unser Rentenalter immer weiter hinausschiebt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Und doch sterben wir. </h3>



<p class="wp-block-paragraph">Unsere Lieben sterben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Schnell zurück zum Alltag, zum Verdrängen, zur „Normalität“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und was ist mit denen, die den Verlust ganz hautnah erleben?<br>Deren Welt in diesem Moment stillzustehen scheint?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was ist mit deren Bedürfnis, den Tod und die Realität in ihrem eigenen Tempo begreifen und in den Alltag integrieren zu dürfen?<br>Ihre veränderte Welt und ihr verändertes Ich behutsam und sanft annehmen zu können?<br>Nicht immer werden sie aufgefangen und können ihre ganz individuelle Trauer leben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei ist es so wichtig, die Trauer zu spüren und zuzulassen.<br>Erst dann kann Heilung geschehen und der unmenschlich scheinende Schmerz getragen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trauern werden wir immer, so habe ich gelernt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Schmerz ändert sich.&nbsp;</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Dafür müssen wir ihn aber zuerst zulassen und spüren. Ohne ihn geht es nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und das ist es, was wir heute nicht mehr aushalten möchten. Den Schmerz.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb soll alles so schnell wie möglich zum Alltag zurückkehren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch ich habe diese Erfahrung gemacht und viel zu lange versucht, den Schmerz zu meiden – doch er hat mich eingeholt und seine Aufmerksamkeit eingefordert.<br>Unerbittlich, doch wie ich heute weiß, auch heilsam.&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wenn wir verstehen, dass der Schmerz immer so groß ist wie unsere Liebe, dann verstehen wir auch, warum es beide nicht losgelöst voneinander geben kann.</strong></p>
</blockquote>



<h3 class="wp-block-heading">Wir sollten wieder beginnen, Tod und Trauer so zu sehen, wie sie sind.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Sie sind ein Teil von uns, wie Leben und Freude.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Elisabeth Kübler-Ross hat nicht umsonst 1969 die fünf Trauerphasen formuliert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verdrängung, Wut, Verhandlung, Depression und Akzeptanz.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es sind Phasen, die wir in der Trauer mehr oder weniger stark, parallel oder in ganz unterschiedlicher Reihenfolge durchleben.<br>Sie sollen uns die Trauer wieder greifbarer und begreifbarer machen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das sind, wie ich finde, auch die Grundrechte eines Trauernden, die wir als Gesellschaft akzeptieren und vor allem mittragen sollten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Und deshalb darf die Welt auch erst einmal stillstehen.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wer einen Raum sucht seine Trauer leben zu dürfen und wieder den Weg ins Leben in seinem Tempo gehen möchte, dem lege ich die neue Trauergruppe &#8222;wageMut&#8220; ab Herbst 2026 ans Herz. Um mehr zu &#8222;wageMut&#8220; zu erfahren, darfst du dich zum Informationsabend hier <a href="https://praxis-sawena.tucalendi.com/praxis-sawena/vorstellung-wagemut" target="_blank" rel="noreferrer noopener">anmelden</a>. Lies auch gerne dazu unter den <a href="https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/angebote/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Angeboten</a> nach oder nutze bereits jetzt schon die unverbindliche <a href="https://praxis-sawena.tucalendi.com/praxis-sawena/wagemut" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Voranmeldung</a> zur Gruppenteilnahme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einzelgespräche biete ich ebenfalls in meiner Praxis als zertifizierter &#8222;Grief Educator&#8220; (Trauerbegleiter nach David Kessler) an. <a href="https://my.lemniscus.de/pss/867bf0f5-c6ab-4ad0-8a54-b580d5d3cae3" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zur Terminbuchung.</a></p>



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		<title>Shiitake – Unterstützer für die innere Mitte</title>
		<link>https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/shiitake-unterstuetzer-fuer-die-innere-mitte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja Drolshagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 11:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alltagspower & Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Bauchgefühl & Darmgeflüster]]></category>
		<category><![CDATA[Ballaststoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Darmgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Entgiftung]]></category>
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		<category><![CDATA[Vitalpilze]]></category>
		<category><![CDATA[Wechseljahre]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Shiitake (Lentinula edodes) zählt zu einen der bekanntesten Vitalpilzen weltweit. Ursprünglich aus Ostasien stammend, wird er nicht nur als Speisepilz geschätzt, sondern auch seit Jahrhunderten in der traditionellen Heilkunde eingesetzt. Besonders spannend ist sein Potenzial für die Darmgesundheit und die Unterstützung von Frauen in den Wechseljahren. Shiitake und die Darmgesundheit Ein gesunder Darm ist [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Der <strong>Shiitake (Lentinula edodes)</strong> zählt zu einen der bekanntesten Vitalpilzen weltweit. Ursprünglich aus Ostasien stammend, wird er nicht nur als Speisepilz geschätzt, sondern auch seit Jahrhunderten in der traditionellen Heilkunde eingesetzt. Besonders spannend ist sein Potenzial für die Darmgesundheit und die Unterstützung von Frauen in den Wechseljahren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Shiitake und die Darmgesundheit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein gesunder Darm ist zentral für unser Immunsystem, unsere Nährstoffaufnahme und sogar unsere Stimmung. Shiitake kann hier auf mehreren Ebenen unterstützen:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ballaststoffe und Präbiotika</strong><br>Shiitake enthält lösliche Ballaststoffe, die als Nahrung für „gute“ Darmbakterien dienen. Diese präbiotische Wirkung kann helfen, die Darmflora ins Gleichgewicht zu bringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beta-Glucane für das Immunsystem</strong><br>Die im Shiitake enthaltenen Beta-Glucane stärken die Immunabwehr und wirken indirekt auch auf den Darm, da ein großer Teil des Immunsystems im Darm sitzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unterstützung der Verdauung</strong><br>Durch seine Inhaltsstoffe kann Shiitake dazu beitragen, die Verdauung zu regulieren und Blähungen oder Völlegefühl zu reduzieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Leber- und Entgiftungsfunktion</strong><br>Shiitake wird häufig mit einer Unterstützung der Leber in Verbindung gebracht. Eine gut funktionierende Entgiftung wirkt sich wiederum positiv auf den Darm aus.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Shiitake in den Wechseljahren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wechseljahre sind eine Phase hormoneller Umstellung, die viele körperliche und emotionale Veränderungen mit sich bringt. Shiitake kann hier eine natürliche Unterstützung bieten:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Regulation des Cholesterinspiegels</strong><br>Shiitake enthält Eritadenin, eine Substanz, die helfen kann, den Cholesterinspiegel zu senken. Da sich dieser in den Wechseljahren oft verändert, ist das besonders relevant.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unterstützung des Herz-Kreislauf-Systems</strong><br>Durch seine positiven Effekte auf Blutfette und Gefäße kann Shiitake zur Herzgesundheit beitragen – ein wichtiger Aspekt, da das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen nach der Menopause steigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Stärkung des Immunsystems</strong><br>Hormonelle Veränderungen können das Immunsystem beeinflussen. Shiitake kann helfen, die Abwehrkräfte stabil zu halten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vitamin-D-Vorstufen</strong><br>Shiitake enthält Ergosterol, das im Körper zu Vitamin D umgewandelt werden kann – ein Nährstoff, der für Knochengesundheit und hormonelle Balance entscheidend ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verbindung zwischen Darm und Hormonen</strong><br>Ein oft unterschätzter Faktor in den Wechseljahren ist der Darm selbst:<br>Ein gesunder Darm unterstützt den Abbau und die Regulation von Hormonen wie Östrogen. Eine gestörte Darmflora kann hormonelle Beschwerden verstärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Shiitake kann hier indirekt helfen, indem er die Darmflora stabilisiert und Entzündungen reduziert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Anwendung und Einnahme</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Shiitake kann auf verschiedene Weise in den Alltag integriert werden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Frisch oder getrocknet in der Küche (z. B. in Suppen, Pfannengerichten)</li>



<li>Als Pulver oder Kapsel in konzentrierter Form</li>



<li>Als Extrakt für gezielte gesundheitliche Unterstützung</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig ist, auf hochwertige Produkte zu achten und die Einnahme individuell anzupassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Shiitake ist ein vielseitiger Vitalpilz mit großem Potenzial für die Darmgesundheit und die Unterstützung in den Wechseljahren. </h3>



<p class="wp-block-paragraph">Durch seine präbiotischen Eigenschaften, immunstärkenden Inhaltsstoffe und positiven Effekte auf Stoffwechsel und Herz-Kreislauf-System kann er ein wertvoller Bestandteil einer ganzheitlichen Gesundheitsstrategie sein.</p>
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		<item>
		<title>Was ist Leben?</title>
		<link>https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/was-ist-leben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja Drolshagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2026 11:35:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücherwelten & Inspirationen]]></category>
		<category><![CDATA[Innere Balance & Lebensfreude]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Daoismus]]></category>
		<category><![CDATA[Eckhart Tolle]]></category>
		<category><![CDATA[Einfach sein]]></category>
		<category><![CDATA[Jean Francois Billeter]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensfreude]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Qigong]]></category>
		<category><![CDATA[Sinnfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Mann]]></category>
		<category><![CDATA[Zauberberg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Angeregt, mir diese Frage selbst zu stellen, wurde ich im Urlaub auf dem Thomas-Mann-Weg, als ich den Auszug im Titelbild las. „Was ist Leben?“ Oder, wie Thomas Mann es in seinem Roman „Der Zauberberg“ beschreibt: „Was war das Leben?“ Warum schreibt er in der Vergangenheit? Schreibt er bewusst „war“, um einen Sinn zu finden?Ist er [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Angeregt, mir diese Frage selbst zu stellen, wurde ich im Urlaub auf dem Thomas-Mann-Weg, als ich den Auszug im Titelbild las.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Was ist Leben?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oder, wie Thomas Mann es in seinem Roman „Der Zauberberg“ beschreibt:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Was war das Leben?“</p>
</blockquote>



<h3 class="wp-block-heading">Warum schreibt er in der Vergangenheit? </h3>



<p class="wp-block-paragraph">Schreibt er bewusst „war“, um einen Sinn zu finden?<br>Ist er enttäuscht vom Leben, oder ist es ein Rückblick?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe das Buch selbst nicht gelesen, habe mich aber im Internet auf die Suche nach diesem Auszug gemacht – und tatsächlich gefunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von seinem forschungsgetriebenen Zeitgeist bewegt, schreibt er weiter:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Es war Wärme, das Wärmeprodukt formerhaltender Bestandlosigkeit, ein Fieber der Materie, von welchem der Prozess unaufhörlicher Zersetzung und Wiederherstellung unhaltbar verwickelt, unhaltbar kunstreich aufgebauter Eiweißmolekel begleitet war.”</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">„Es ist Sein im Nicht-Sein“, würden die Daoisten sagen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zumindest kam mir das in den Sinn, als ich das Schild las.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und tatsächlich erwähnt Mann diese Sichtweise im weiteren Textverlauf.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Es war das Sein des eigentlich Nicht-Sein-Könnenden, des nur in diesem verschränkten und fiebrigen Prozess von Zerfall und Erneuerung mit süß-schmerzlicher- genauer Not auf dem Punkt des Seins Balancierenden. Es war nicht materiell und nicht Geist. Es war etwas zwischen beidem, ein Phänomen, getragen von Materie, gleich dem Regenbogen auf dem Wasserfall und gleich der Flamme.“</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Das „Sein im Nicht-Sein“ mit dem Verstand und den Gedanken beschreiben zu wollen, die genau da keine Rolle spielen, ist wirklich eine Kunst. Selbst Thomas Mann umschreibt es mit seinem Vergleich des Regenbogens auf dem Wasserfall sicherlich nur, wenn auch sehr schön.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dem Buch „Das Wirken in den Dingen“ arbeitet sich Jean François Billeter über alte philosophische chinesische Schriften an dieses „Sein im Nicht-Sein“ heran.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es wird sozusagen umzingelt und auf frischer Tat ertappt.<br>Und doch ist es nichts, das wir in Texten oder Niederschriften jemals mit unserem Geist erfassen können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Es ist, als entzöge sich diese Erkenntnis unserem Bewusstsein.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Meiner Meinung nach ist aber das Bewusstsein genau der Ansatz, den wir verfolgen sollten. Auch Eckhart Tolle ist ein großer Verfechter dieser Idee. Er ist ein Verfechter des Moments ohne Gedanken, ohne Verstand. Nur Bewusstsein und Wahrnehmung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Billeter würde sagen: die Erfahrung dessen, was ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hat Thomas Mann deshalb die Frage „Was war Leben?” gestellt, weil alles, was wir gerade sind und erleben, in diesem flüchtigen Moment des Seins bereits vergangen ist?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Für mich ist Leben tatsächlich, das „Sein“ zu spüren.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich, der ich selbst ein vom Verstand geprägter Mensch bin, habe erst durch die Erfahrung der Vergänglichkeit gemerkt, wie sehr ich vergessen habe zu leben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Früher wurde ich von Zielen, Aufgaben, Karriere und Geld angetrieben und dachte, dass das Leben genau das ist.&nbsp;<br>Den Erwartungen der Gesellschaft zu entsprechen – also verheiratet zu sein, ein Haus zu besitzen und Erfolg im Job zu haben, um es mit den Worten der Werbung zu sagen: „Mein Haus, mein Auto, mein Pferd“ – waren Ziele und Aufgaben, die es zu erledigen galt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zufriedenheit verband ich nur mit Materiellem und Äußerlichkeiten.<br>Das hatte mir nur Kummer und Sorgen eingebracht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst als das Leben, das mit mir verbunden war, ein Ende fand, lösten sich viele Trugbilder auf. In der dunklen Nacht und der tiefen Gefühllosigkeit, die mich danach umgaben, konnte sich der festgezurrte Verstand vom Bewusstsein lösen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im tiefsten Schmerz gab es auch Freiheit.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ich war.</strong></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Ich benutze tatsächlich jetzt „war“ für etwas, das „ist“ sein sollte. Vielleicht bin ich Thomas Mann auf der Spur?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Und doch habe ich für mich festgestellt, dass das „Sein spüren“ im Alltag ganz schnell verloren geht.<br>Es ist einfach nicht präsent. In unserer Verstandeswelt kommt es einfach nicht vor.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Im Verstand zu sein, bedeutet nicht, im „Hier und Jetzt“ zu sein.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Und dabei wäre das „Im-Jetzt-Sein“ meiner Meinung nach die Lösung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei meine ich nicht nur, dem „Moment“ die größte „Aufmerksamkeit“ zu widmen, sondern auch, ganz und gar im Spüren und Wahrnehmen zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ist das überhaupt möglich?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe es schon mehrfach erlebt.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>In der Meditation.</li>



<li>Beim Qigong-Üben.</li>



<li>In der Gefühlsleere, die meinem Verstand nach meinen Verlusten Ruhe gönnte.</li>



<li>In der reinsten Freude beim Betrachten eines wogenden Weizenfeldes.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings glaube ich auch, dass es utopisch ist, zu denken, dass wir diesen „Sein“-Zustand immer und ständig innehaben können.<br>Was wir aber können, ist, genau diesen Zustand immer wieder bewusst zu üben.<br>Wenn dieser Moment dann da ist, können wir ihn nur spüren und wahrnehmen, ohne zu bewerten, ohne zu denken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann ist das Leben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Einfach sein.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt nicht die eine Antwort darauf, was Leben ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich ist das Leben „ist“ und „war“ zugleich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und jeder bewusste Moment ist ein Geschenk.</p>
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		<item>
		<title>Innehalten und durchatmen – fünf Tipps für kleine Inseln im Alltag</title>
		<link>https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/innehalten-und-durchatmen-fuenf-tipps-fuer-kleine-inseln-im-alltag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja Drolshagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2026 11:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innere Balance & Lebensfreude]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Alltagsinseln]]></category>
		<category><![CDATA[Beruhigung]]></category>
		<category><![CDATA[Gelassenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Nervensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Routine]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Ruheinseln]]></category>
		<category><![CDATA[stressreduktion]]></category>
		<category><![CDATA[vegetatives Nervensystem]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aufstehen, Frühstück machen, Kinder zur Schule schicken, zur Arbeit gehen! So oder ähnlich sieht es morgens bei vielen Menschen aus.&#160; Durchgetaktet geht es weiter. Klare Aufgaben, Routinen, Katastrophen verhindern, der schnelle Kaffee mit den Kollegen zwischendurch, Mittagessen.Dann geht es weiter mit dem straffen Alltag in der Arbeit und danach muss man schnell zur Schule hetzen, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/innehalten-und-durchatmen-fuenf-tipps-fuer-kleine-inseln-im-alltag/">Innehalten und durchatmen – fünf Tipps für kleine Inseln im Alltag</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de"></a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Aufstehen, Frühstück machen, Kinder zur Schule schicken, zur Arbeit gehen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">So oder ähnlich sieht es morgens bei vielen Menschen aus.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durchgetaktet geht es weiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Klare Aufgaben, Routinen, Katastrophen verhindern, der schnelle Kaffee mit den Kollegen zwischendurch, Mittagessen.<br>Dann geht es weiter mit dem straffen Alltag in der Arbeit und danach muss man schnell zur Schule hetzen, um die Kinder abzuholen.<br>Zu Hause warten dann die Hausaufgaben, der Haushalt und der Garten. Es gibt viel zu tun.<br>Das Abendessen – sofern es noch ein gemeinschaftliches gibt – wird vorbereitet, verschlungen und wieder aufgeräumt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Puh. Endlich auf der Couch und Feierabend. Noch eine kleine Gute-Nacht-Geschichte. Fertig.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wortwörtlich!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Was das mit unserem Darm und unseren Gefühlen macht, habe ich in der Geschichte über Martin im letzten Beitrag schon beschrieben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wir sind so viel mehr als unser Alltag!</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ist es aber wirklich unser Leben, wenn wir nur den alltäglichen Dingen nachgehen? Am besten alles kontrolliert vorplanen und in vorgegebener Zeit abarbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich klingt das nach Arbeit!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Echtes Leben ist meiner Meinung nach aber so viel mehr.<br>Natürlich erfahren wir durch Routine und Struktur Sicherheit. Wir Menschen brauchen ein gewisses Maß davon. Es gibt uns Stabilität und Vertrauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aber bleibt hier auch Raum für Leichtigkeit?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich glaube nicht, dass ein straff geplanter Alltag uns Lebensfreude vermitteln kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sind keine Maschinen, die nur funktionieren und alles um sich herum kontrollieren können. Wir benötigen auch Überraschungen, Neues und Leichtigkeit in unserem Leben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Es gibt Möglichkeiten dieser Routine und dem Alltag zu entrinnen.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits 5 bis 15 Minuten helfen uns, aus dem Strukturkorsett auszubrechen und mehr Achtsamkeit in den Alltag zu integrieren.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Tipp Nr.1: Atemübungen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits am Morgen können wir uns mit einer achtsamen Atemübung auf den Tag einstimmen. Wie bei einer kurzen Meditation hilft es, den Atem für ca. 5 Minuten zu zählen, um unser Nervensystem auf elegante Weise zu beruhigen. Als zusätzlichen Effekt versorgen wir unsere Zellen mit mehr Sauerstoff und tanken so eine Extraportion Energie.<br>Auch über den Tag verteilt oder am Abend sind Atemübungen sehr gut geeignet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig ist, die harmonische Atmung anzuwenden. Dabei atmen wir auf drei, vier oder fünf (oder eine andere Zähllänge, die individuell passt, ohne dass wir dabei angestrengt sind oder außer Atem kommen) ein und gehen danach flüssig mit der gleichen Zahl in die Ausatmung über. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Fluide und flüssig ist hier das Zauberwort. Apps können bei der Regelmäßigkeit der Atmung helfen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Tipp Nr.2: An die frische Luft und in die Natur zu gehen</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Dies ist ein weiterer Tipp, der gerade wieder von vielen Influencern und Podcastern als Morgenroutine hochgelobt wird und sich leicht umsetzen lässt.<br>Wenn wir unsere Netzhaut morgens mit Sonnenlicht versorgen (auch wenn die Sonne nicht strahlt und der Himmel bedeckt ist), wird unsere hormonelle Aktivität geweckt und der circadiane Tagesrhythmus kommt in Schwung.<br>Aber auch tagsüber sind solche kleinen Auszeiten im Freien pure Seelenerholung für unser angespanntes Nervenkostüm. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits eine kleine Runde um den Block reicht aus, um wieder mehr Ruhe und Gelassenheit zu erlangen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Tipp Nr.3: Bewusste Auszeit nehmen</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Wer seine Arbeitspausen beispielsweise bewusst gestaltet, hat mehr davon.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig ist, sich vom Bildschirm oder Arbeitsplatz zu entfernen und sich vielleicht mit netten Menschen zu einem Plausch und einer Tasse Kräutertee (oder auch mal einem Espresso, der basisch ist und die Zellreinigung anregt) zu treffen.<br>Verbringt man diese Zeit alleine, kann eine bewusste Sinnesübung in die Pause eingebaut werden. Dabei nimmt man die Farbe, den Geschmack und den Geruch des Tees wahr und trinkt ihn langsam.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das lenkt nicht nur den Blick vom Arbeitsberg ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Körper wechselt in einen Regenerationsmodus, Stresshormone werden gesenkt und Anspannung reduziert. Muskeln, Augen und der Kreislauf können sich erholen, und die Bewegung beugt Beschwerden durch das viele Sitzen vor.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Tipp Nr. 4: Powernap</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Auch die kurze Mittagsruhe lässt sich leicht in den Alltag integrieren. Am besten vor dem kleinen Spaziergang und nach dem Essen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht umsonst sagt man: Nach dem Essen sollst du ruhen oder 1000 Schritte tun.<br>Damit ist gemeint, dass wir uns nach dem Essen nicht zu sehr verausgaben und dem Körper Zeit und Ruhe zur Verdauung geben sollten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch einen Powernap, also eine kurze 10- bis 15-minütige Ruhephase im Sitzen oder Liegen (Achtung, nicht nach zu schwerem Essen, um Reflux und Sodbrennen zu vermeiden!), können sich Körper und Geist erholen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das steigert nicht nur die Konzentration und das Wohlbefinden, sondern reduziert auch Stress und Anspannung.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Tipp Nr. 5: Sinnesübung</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Eine schöne Übung, um eine bewusste Ruheinsel im Alltag zu schaffen, ist, sich ganz bewusst auf seine Umgebung zu konzentrieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sinnesübung ist ganz einfach:<br>Zuerst werden fünf Dinge bewusst angeschaut (beispielsweise nur grünfarbige Dinge in der Umgebung oder auch ganz Zufälliges).<br>Dann werden vier Dinge gefühlt (beispielsweise die Kleidung auf der Haut, die Tasse Tee in der Hand etc.).<br>Als Nächstes werden drei Dinge bewusst gehört (das Vogelzwitschern, die Stimmen usw.).<br>Mit zwei Dingen riechen und einem Ding schmecken wird die Sinnesübung abgerundet (auch hier wieder vielleicht der Tee oder eine Frucht, die man bewusst isst).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorteil dieser Übung ist, dass man sofort im Hier und Jetzt ankommt und sich kurz von der Struktur, der Planung und der Kontrolle des Alltags befreit.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Wirkung bleibt immer gleich: Unser Nervensystem wird beruhigt.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt sicherlich noch weitere Ideen, wie man den Alltag mit kleinen aufmerksamen Dingen leichter machen kann. Ein paar Seiten in einem schönen Buch lesen (nicht digital), frisches, kaltes Wasser trinken und das Handy bewusst weglegen. Alles, was gut tut, gefällt und entspannt, ist erlaubt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Schöne an diesen kleinen Inseln ist, dass unser Alltag davon nicht gestört wird. Der Himmel bricht nicht über uns zusammen, und die notwendigen Dinge können trotzdem erledigt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gegenteil: sogar mit Leichtigkeit.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Nehmen wir uns Zeit für uns!</h3>
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		<title>&#8222;Sei kein Frosch!&#8220;</title>
		<link>https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/sei-kein-frosch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja Drolshagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2026 08:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innere Balance & Lebensfreude]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Ängste]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[kognitive Verhaltenstherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensauftrag]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensfreude]]></category>
		<category><![CDATA[sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich bin ehrlich. Auch ich bin manchmal ein Frosch.Viele Dinge im Leben sind sehr beängstigend. „Habe ich genug Geld, um alle meine Rechnungen zu bezahlen?“„Was, wenn der Krieg, der schon so nah ist, zu uns ins Land kommt?“„Mache ich mich lächerlich, wenn ich einen Vortrag halte?”„Muss ich mich wirklich provokant in der Öffentlichkeit zeigen, um [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ich bin ehrlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch ich bin manchmal ein Frosch.<br>Viele Dinge im Leben sind sehr beängstigend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Habe ich genug Geld, um alle meine Rechnungen zu bezahlen?“<br>„Was, wenn der Krieg, der schon so nah ist, zu uns ins Land kommt?“<br>„Mache ich mich lächerlich, wenn ich einen Vortrag halte?”<br>„Muss ich mich wirklich provokant in der Öffentlichkeit zeigen, um gesehen zu werden?“</p>



<h3 class="wp-block-heading">Für manche Menschen können aber auch die kleinen Dinge im Leben große Hürden bedeuten.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Weg zu fragen.<br>Sich unter Menschen zu trauen.<br>Dem anderen seine Meinung zu sagen oder auch mal „Nein“ zu antworten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt viele Gründe, auch mal „Frosch“ zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist ja per se nichts Schlimmes. Zunächst vielleicht etwas schüchtern oder schreckhaft auf etwas Unbekanntes zu reagieren, kann auch eine gewisse Berechtigung haben und als Schutz dienen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn solche Gedanken aufkommen, die mich in mein <strong>„Froschdasein“ </strong>katapultieren, begegne ich ihnen zum Beispiel mit Neugier.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Warum denke ich das gerade?</li>



<li>Was steckt wirklich hinter dieser Frage?</li>



<li>Ist diese Angst berechtigt?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Oftmals merke ich, dass ich in ein Muster verfalle. In etwas, das mir vertraut ist und mir Sicherheit gibt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Auch wenn es die Angst ist, die mich „beruhigt“.&nbsp;</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das klingt paradox, aber so sind wir Menschen nun einmal.<br>Wir bevorzugen einen uns vertrauten Zustand gegenüber dem Unbekannten.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sicherheit stand schon immer an erster Stelle, wenn es um das Überleben ging.</strong></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Warum sollte es heute anders sein?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tatsächlich sind die Dinge, die uns heute ängstigen und schreckhaft machen, aber meistens nicht mehr sicherheitskritisch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gegenteil.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie sind gesellschafts- und menschengemacht.&nbsp;<br>Es sind Erfahrungen aus unserer Kindheit, in der wir schutzbedürftig waren und Überlebensmechanismen entwickelten, die uns Sicherheit gaben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Es geht um Sicherheit!</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Was wäre, wenn wir all unsere Ängste auf den Prüfstand der Sicherheit stellen würden?<br>Würde dabei herauskommen, dass vieles, wovor wir Angst haben, erst einmal keine Bedrohung im eigentlichen Sinn darstellt?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich glaube schon.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum also nicht mal „Frosch“ im positiven Sinne sein?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wir waren schließlich alle mal „Kaulquappen“. Okay. Damals war unser Verhalten hilfreich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch heute sind wir erwachsen, also „Frosch“ im übertragenen Sinn, der weiß, wie er sich schützen, aber auch mit Neuem und Ungewohntem umgehen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er muss sich nicht mehr hinter jemand anderem verstecken.<br>Er kann neugierig aus dem Tümpel herausspringen, weil er sich anpassen und flexibel reagieren kann.<br>Er kann mit Neugier die Umgebung auf dem Trockenen erkunden und, wenn es ihm doch nicht gefällt, wieder ins Wasser zurückkehren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Frosch, der sich auf den Weg macht, um seinen Lebensauftrag zu erfüllen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Auch wenn das bedeutet, dabei eine Straße überqueren zu müssen.</strong></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gegensatz zum Frosch können wir das bewusst und mit Umsicht tun. Wenn wir uns jedoch von unseren Ängsten abhalten lassen, dann wissen wir nie, was uns auf der anderen Straßenseite erwartet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und doch kann ein Frosch sehr geduldig sein. Wachsam beobachtet er seine Umgebung und wartet den richtigen Moment ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit seiner Sprungkraft kommt er voran und zeigt mit einem Satz seinen ganzen Mut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Angst zu haben, das war oft lebensrettend.</p>



<h3 class="wp-block-heading">In der Angst stecken zu bleiben, hindert uns jedoch an der Leichtigkeit des Lebens.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Aber gepaart mit Lebendigkeit, Aufmerksamkeit, Ruhe und zügiger Handlungsfähigkeit bleiben wir flexibel und anpassungsfähig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie ein Frosch eben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also, warum nicht einfach mal Frosch sein?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sich Hilfe zu suchen, wenn Ängste uns vom Leben abhalten oder es uns schwer machen, ist ein wichtiger Schritt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">„Sei (k)ein Frosch!“&nbsp;</h3>
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		<title>Dein Bauch entscheidet mehr, als du denkst</title>
		<link>https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/dein-bauch-entscheidet-mehr-als-du-denkst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja Drolshagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 May 2026 08:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauchgefühl & Darmgeflüster]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Bauchgefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Darmgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Darmhirn]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Körpersignale]]></category>
		<category><![CDATA[Muster]]></category>
		<category><![CDATA[Psyche]]></category>
		<category><![CDATA[stress]]></category>
		<category><![CDATA[Wohlbefinden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es beginnt oft ganz unscheinbar. Der Wecker klingelt früh, viel zu früh, und noch bevor der Tag wirklich begonnen hat, ist da dieses leise Ziehen im Bauch. Kein klarer Schmerz, eher ein schwer greifbares Gefühl – ein Unbehagen, das sich zwischen Gedanken und Körper schiebt. Martin steht auf, bewegt sich routiniert durch seinen Morgen und [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Es beginnt oft ganz unscheinbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Wecker klingelt früh, viel zu früh, und noch bevor der Tag wirklich begonnen hat, ist da dieses leise Ziehen im Bauch. Kein klarer Schmerz, eher ein schwer greifbares Gefühl – ein Unbehagen, das sich zwischen Gedanken und Körper schiebt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Martin steht auf, bewegt sich routiniert durch seinen Morgen und verlässt das Haus, ohne innerlich wirklich angekommen zu sein. Der erste Kaffee ersetzt das Frühstück, während seine Gedanken längst um Termine, Aufgaben und Erwartungen kreisen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Körper bleibt dabei zunächst im Hintergrund.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So beginnt ein Tag, wie ihn viele kennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Laufe des Vormittags meldet sich der Körper dann etwas deutlicher. Ein leichtes Grummeln, ein Ziehen, vielleicht auch nur ein flüchtiger Impuls. Doch es passt gerade nicht in den Ablauf. Es gibt Wichtiges zu erledigen, also wird das Signal übergangen, verschoben, zur Seite geschoben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was wir dabei oft unterschätzen: Unser Bauch spricht – und er tut das nicht ohne Grund.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Tief in unserem Inneren arbeitet ein hochkomplexes System, das weit mehr ist als reine Verdauung. Es ist ein fein abgestimmtes Netzwerk, das wahrnimmt, verarbeitet und reagiert. Ein System, das ständig Informationen sammelt und weiterleitet – nicht nur innerhalb des Körpers, sondern vor allem in Richtung unseres Gehirns.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unser Bauch spricht zu unseren Gedanken und zu unseren Gefühlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Martin nimmt davon zunächst kaum etwas bewusst wahr. Er funktioniert, trifft Entscheidungen, arbeitet konzentriert weiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Doch irgendwann verändert sich etwas.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Konzentration lässt nach, die Stimmung kippt ein wenig, und kleine Dinge beginnen, größer zu wirken, als sie eigentlich sind. Der Hunger meldet sich nicht sanft, sondern fordernd, fast drängend – und mit ihm ein ganz bestimmtes Verlangen nach schneller Energie und unmittelbarer Belohnung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was sich wie eine spontane Entscheidung anfühlt, ist oft das Ergebnis innerer Prozesse, die schon viel früher begonnen haben.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Unser Bauch entscheidet mit – manchmal sogar schneller, als unser Verstand es kann.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Und er speichert Erfahrungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Abend ist Martin erschöpft. Der Tag hat Kraft gekostet, mehr als ihm vielleicht bewusst ist. Zuhause wartet nicht nur Ruhe, sondern auch das Leben – Gespräche, Bedürfnisse, kleine und große Erwartungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wieder reagiert er anders, als er es sich eigentlich vorgenommen hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht, weil er es nicht besser wüsste.<br>Sondern weil sein gesamtes System längst in einem Zustand ist, der kaum noch Raum für bewusste Entscheidungen lässt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn innere Prozesse aus dem Gleichgewicht geraten, zeigt sich das nicht nur körperlich. Es beeinflusst unsere Stimmung, unsere Geduld und unsere Art, mit uns selbst und anderen umzugehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Bauch spielt dabei immer eine Rolle.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Was viele nicht wissen: Dieses System ist anpassungsfähig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es reagiert auf das, was wir ihm geben, auf das, was wir ihm zumuten, und auch auf das, was wir ihm vorenthalten. Mit der Zeit entstehen daraus Muster – Gewohnheiten und Reaktionen, die sich ganz selbstverständlich anfühlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht, weil wir sie aktiv gewählt haben, sondern weil sie sich eingeprägt haben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Doch genau darin liegt auch eine Möglichkeit zur Veränderung.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Denn so, wie sich ungünstige Abläufe entwickeln können, lassen sich auch neue Wege aufbauen. Nicht durch Druck oder strenge Kontrolle, sondern durch ein bewusstes Wahrnehmen und kleine, nachhaltige Veränderungen im Alltag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht nicht darum, alles auf einmal anders zu machen. <br>Sondern darum, wieder in Kontakt zu kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht beginnt es damit, die eigenen Signale überhaupt wieder wahrzunehmen – nicht erst dann, wenn sie laut werden, sondern schon in den leisen Momenten dazwischen.<br>Vielleicht bedeutet es auch, dem eigenen Rhythmus mehr Raum zu geben, Pausen zuzulassen und Entscheidungen nicht ausschließlich im Kopf zu treffen, sondern den Körper mit einzubeziehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Denn ein gutes Gefühl entsteht selten zufällig.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Es entwickelt sich aus dem Zusammenspiel zwischen dem, was wir denken, dem, was wir erleben, und dem, was in uns wirkt – oft im Verborgenen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am nächsten Morgen klingelt wieder der Wecker.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch diesmal hält Martin einen Moment inne, bevor er aufsteht. Es ist nur ein kurzer Augenblick, aber lang genug, um wahrzunehmen, wie es ihm wirklich geht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein kleiner Unterschied.<br>Vielleicht der Beginn von etwas Neuem.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein gutes Bauchgefühl lässt sich nicht erzwingen.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Aber es kann entstehen, wenn wir beginnen, wieder zuzuhören.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Langsam. Schritt für Schritt. Von innen heraus.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinweis: Bild ist mit KI geniert.</p>
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		<title>Im Einklang mit sich selbst &#8211; Qigong als Weg</title>
		<link>https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/im-einklang-mit-sich-selbst-qigong-als-weg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja Drolshagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 11:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alltagspower & Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Innere Balance & Lebensfreude]]></category>
		<category><![CDATA[einklang]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Entspannung]]></category>
		<category><![CDATA[Nervensystem]]></category>
		<category><![CDATA[psychohygiene]]></category>
		<category><![CDATA[Qigong]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhe]]></category>
		<category><![CDATA[sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Wir waren im Fluss. Es war so schön!“, rief eine Kursteilnehmerin voller Entzücken aus, als wir eine Qigong-Bewegungsreihe mit einer kleinen inneren Besinnung abgeschlossen hatten. Und tatsächlich konnte jeder in der Gruppe diese Energie spüren.&#160; Auch ich nahm diese besondere Stimmung im Raum wahr, die nur durch völlige Achtsamkeit, innere Stille und Einklang mit sich [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/im-einklang-mit-sich-selbst-qigong-als-weg/">Im Einklang mit sich selbst &#8211; Qigong als Weg</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de"></a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">„Wir waren im Fluss. Es war so schön!“, rief eine Kursteilnehmerin voller Entzücken aus, als wir eine Qigong-Bewegungsreihe mit einer kleinen inneren Besinnung abgeschlossen hatten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und tatsächlich konnte jeder in der Gruppe diese Energie spüren.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch ich nahm diese besondere Stimmung im Raum wahr, die nur durch völlige Achtsamkeit, innere Stille und Einklang mit sich selbst entstehen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es war etwas Heiliges und Reines. Körper und Geist waren bei allen noch gelöster. Meditation in der Bewegung. Das ist kein Vergleich zum Anfang einer Stunde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie üblich gab es zu Beginn der Kursstunde ein „Geschnatter“ und einen Austausch. Das zeigt mir, dass alle noch im Alltagsmodus sind und erst einmal herunterfahren und zur Ruhe kommen müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist auch nicht verwerflich. Wer kann schon auf Knopfdruck „gelöst“ sein und die vielen Reize und Wahrnehmungen „sofort hinten anstellen“? Wir kommen aus der Arbeit. Wir saßen eben noch im Auto oder haben als Fußgänger höchst konzentriert am Straßenverkehr teilgenommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die heftige Diskussion im Büro oder die umtriebigen Kinder im Kindergarten sind immer noch präsent, wenn wir zum Qigong gehen. Wie sollte es auch anders sein. So ist nun mal das Leben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Und doch ändert sich der Tag, wenn wir den Raum betreten.&nbsp;</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich beginnt Qigong genau dort. Auch das „Geschnatter“ gehört dazu. Den Ballast abwerfen, den Kopf frei machen. Mit den Aufwärmübungen den Körper geschmeidig und „Qi-durchlässig“ zu machen, ist mit den Alltagsgesprächen nicht nur kurzweiliger, sondern öffnet auch für die Übungen danach. Denn erst ein leeres Gefäß kann wieder Neues aufnehmen. Zumindest ist dies immer in Zen-Weisheiten zu lesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allmählich werden die Gespräche weniger und noch während des Aufwärmens und der Einstiegsübungen kehrt die erste Ebene der Ruhe ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin angekommen und lasse mich aufs Üben ein. Das ist eine gute Voraussetzung, um den „Flow“ zu spüren, den die Teilnehmerin zu Beginn so treffend zum Ausdruck brachte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser „Flow“, wie ich ihn nenne, ist etwas Besonderes. Wir kennen das auch außerhalb des Qigongs. Wenn man im „Flow“ Zeit und Raum vergisst und sich vollkommen dessen, was man gerade tut, hingibt. Es hat etwas Gegenwärtiges, und ich bin weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ich bin jetzt!</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wie beim Atmen, das übrigens eine Säule des Qigong ist, kann ich, wenn ich mich wirklich intensiv darauf konzentriere, nicht an Gestern und Morgen denken. Ich spüre nur diesen gegenwärtigen Augenblick.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie bei allen Techniken üblich, ist es auch bei Qigong wichtig, zu üben, um den Fluss zu spüren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht umsonst sagt man: „Übung macht den Meister“. Erst wenn man sich mit den Übungen sicher fühlt und sie ohne viel Nachdenken sanft und fließend ausführt, setzt auch der zusätzliche Effekt der Gelöstheit ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim regelmäßigen Üben passiert aber noch mehr. Wie auch in der Meditation nachgewiesen wurde, beginnen Hirnareale, die vorher nicht oder wenig aktiv waren, plötzlich aktiv zu werden, und es öffnen sich ganz andere „Räume“. Das vegetative Nervensystem, das für Flucht, Kampf oder Erstarrung zuständig ist, beruhigt sich, da es sich in einem geschützten Modus, in einem geschützten Raum und mit wunderbar ausgleichenden Bewegungen in einem Ruhenerv-aktivierenden Zustand befindet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Körper folgt dieser Beruhigung im Gehirn und darf endlich von der Anspannung loslassen. Er darf sich lösen und sicher fühlen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sicherheit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wir Menschen sind seit Urzeiten darauf geprägt, Gefahren wahrzunehmen und in Millisekunden darauf zu reagieren. Was uns auch heute noch in dieser hektischen Welt umtreibt, sind die gleichen Prozesse wie damals, als wir noch Urzeitmenschen waren. Dabei sind wir eigentlich die meiste Zeit nicht mehr in Gefahr.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wir brauchen Sicherheit, um gelassen zu sein.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Qigong bietet uns durch Übungen die Möglichkeit, Sicherheit zu erfahren. Es hilft, den Körper von seiner natürlichen Anspannung und, wie ich oft sehe, einem Dauerzustand in „Hab-Acht-Stellung“ in einen entspannten und sich lösenden Zustand zu überführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn unser Körper lernt, dass er auch solche Phasen erleben darf, und wir diese wiederholen, kann er im Alltag viel schneller von einer hohen Erregung in eine ausgeglichenere Haltung zurückkehren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wir bringen ihm sozusagen Ruhe bei.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer diese Ruhe schon einmal erfahren hat und sich ganz in den Übungen verloren hat, weiß, wovon ich spreche.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Im Einklang mit sich selbst!</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Warum also nicht einmal den Qigong-Weg ausprobieren, um Ruhe und Gelassenheit in der Bewegung zu finden? Dabei geht es nicht darum, alle Übungen perfekt auszuführen (dazu können Sie gerne auch einen früheren <a href="https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/gut-genug-war-nie-das-problem-perfektionismus-schon/">Blogbeitrag</a> von mir nachlesen). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht ums Spüren und darum, sich auf die Übungen einzulassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor allem in Gruppen herrscht eine ganz besondere Energie. Auch diese trägt zu dem Gefühl bei, im Einklang mit sich selbst zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schau auch gerne einmal in meinen <a href="https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/angebote/">Angeboten</a> nach. Vielleicht ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt, um sich auf eine neue Erfahrung einzulassen.</p>
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		<title>Wenn Trost das Einzige ist, was hilft</title>
		<link>https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/wenn-trost-das-einzige-ist-was-hilft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja Drolshagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 12:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alltagspower & Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Innere Balance & Lebensfreude]]></category>
		<category><![CDATA[Bachblüten]]></category>
		<category><![CDATA[Bachblütentherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[doldiger Milchstern]]></category>
		<category><![CDATA[kognitive Verhaltenstherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Star of Bethlehem]]></category>
		<category><![CDATA[Trost]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltenstherapie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In meiner Praxis sehe ich oft Menschen, die nicht mehr können. Sie leiden still und leise und würden sich am liebsten vor der Welt verstecken.Sie haben viel erlebt und sind am Ende ihrer Kräfte. Im Alltag funktionieren sie irgendwie noch. Sie hoffen auf den nächsten Urlaub, der jedoch nicht die erhoffte Erholung bringt. Sie versuchen, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In meiner Praxis sehe ich oft Menschen, die nicht mehr können. Sie leiden still und leise und würden sich am liebsten vor der Welt verstecken.<br>Sie haben viel erlebt und sind am Ende ihrer Kräfte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Alltag funktionieren sie irgendwie noch. Sie hoffen auf den nächsten Urlaub, der jedoch nicht die erhoffte Erholung bringt. Sie versuchen, in jeder ruhigen Minute auf dem Sofa Kraft zu tanken, merken aber nicht, wie sehr sie diese Spirale noch weiter nach unten zieht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das, was sie erschöpft hat, was vielleicht der letzte Tropfen war, der das Fass zum Überlaufen brachte, ist häufig bereits nicht mehr da.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Aber die Erschöpfung und die depressive Verstimmung sind geblieben</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wir alle tragen <strong>„alte Wunden“</strong> mit uns herum.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese stammen häufig aus der Kindheit und können Einzelerlebnisse, wiederholte Verletzungen oder andauerndes Leid sein.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manche kommen damit im Erwachsenenalter gut zurecht. Sie erkennen, dass das, was war, nicht mehr ist, und dass neue Erfahrungen anders bewältigt werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Andere hingegen erleben bei neuen, heutigen Ereignissen diese „alten Wunden“ erneut. Häufig geschieht dies sehr unbewusst. Es sind die Muster und Bewältigungsstrategien, die wir uns damals zugelegt haben und die sich wie ein Programm automatisch abspielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Beispiel ist der Schmerz der Ablehnung in der Kindheit, der sich wie ein roter Faden durch das Erwachsenenleben zieht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Job, den man nicht bekommt, obwohl man genau die richtige Person dafür wäre.<br>Die nicht funktionierende Beziehung und das langsame Auseinanderleben.<br>Das Nichtgesehenwerden, wenn wir hingebungsvoll die alten Eltern zu Hause pflegen und der weit entfernte Sohn oder die Tochter die meiste Aufmerksamkeit bekommt.<br>Der Tod eines geliebten Menschen, der uns einfach so im Stich lässt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt viele Beispiele dafür, warum wir uns abgelehnt fühlen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier kommen die <strong>„alten Wunden“</strong> ins Spiel. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute sehen wir nicht mehr, was wir damals erfahren haben. Wir haben vergessen oder verdrängt, wo und warum wir uns abgelehnt gefühlt haben. Unsere erwachsene Sicht auf die Kindheit lässt uns diese Erfahrung nicht mehr erkennen. Damals hat das Kind oder der Jugendliche wunderbare Schutzmaßnahmen erdacht und wirkungsvoll angewendet. Wenn es funktioniert, ist es gut. Das ist eine Strategie, die ich automatisch abspiele.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Problem ist: Diese Strategien sind häufig nicht mehr geeignet, wenn man erwachsen ist</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Muster zu erkennen und in hilfreichere Gedanken und Handlungen umzuwandeln, ist harte Arbeit. In der kognitiven Verhaltenstherapie versucht man, genau diese Muster aufzudecken und umzustrukturieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine wirklich hilfreiche und erfolgversprechende Therapie!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und doch bleiben manche Menschen in ihrem „Loch” stecken. Sie finden den Ausgang nicht und bleiben in einem scheinbar endlosen Kampf, herauszukriechen, irgendwann am Boden liegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier habe ich gute Erfahrungen mit Bachblüten gemacht. Wenn nichts mehr geht und der Mensch das Licht am Ende des Tunnels nicht sehen kann.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vielleicht ist es dann Zeit, die „Trostblüte“ anzuwenden</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der eine oder andere kennt sie: Star of Bethlehem, auch bekannt als der doldige Milchstern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den Rescue-Tropfen ist diese Blüte ein wichtiger Bestandteil und bei akuten, schockartigen Zuständen der erste wirksame Teil. Nicht umsonst greifen Mütter gerne zu den Rescue-Tropfen, wenn ihre Kinder gestürzt sind oder mit einer schlechten Schulnote nach Hause kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was viele aber nicht wissen, ist, dass „Star of Bethlehem“ auch ein wahrer Star ist, wenn es darum geht, alte Muster zu lösen. Wenn eine „alte Wunde“ wortwörtlich erstarrt ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Blüte spendet Trost und Zuversicht, wo scheinbar keine Worte mehr durchdringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Hoffnung verloren ist und die Sicht durch tiefste Trauer verschleiert ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Zustände tiefer Erschöpfung können durch frühere Begebenheiten entstehen. Zwar wählt man hier häufig andere Bachblüten als erste Maßnahme, doch sollte man auch immer den Doldigen Milchstern in Erwägung ziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er kann etwas Erstarrtes wieder in Fluss bringen und Trost spenden, wo das Leid besonders tief sitzt. Dadurch können auch die anderen Blüten in einer Mischung ihre volle Wirkung entfalten. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Bachblüten sind subtile Helfer</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bei seiner Entdeckung der wundervollen Bachblüten war Dr. Bach stets darauf bedacht, dass diese einfach anzuwenden sind und keine Nebenwirkungen haben.<br>Er erkannte auch, dass Menschen mit „alten Wunden” tiefliegende Gemütszustände haben, die nur langsam an die Oberfläche geholt und verarbeitet werden sollten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Wahl der Blüten steht manchmal nicht die ursprünglichste Emotion im Vordergrund, die als Grundmuster die erste Schicht bildet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie bei einer Blüte, die sich langsam öffnet, war er der Meinung, dass erst Blatt für Blatt abgeschält werden müsse, bevor sich das eigentliche Thema zeigt und im besten Fall gelöst werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorteil der „Trostblüte“ besteht darin, dass sie das, was im Prozess der Ablösung ins Stocken geraten ist, wieder in Bewegung bringen kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Emotion heißt nicht umsonst auf Englisch „Energy in motion“</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Deutsch bedeutet es umgangssprachlich „Energie in Bewegung“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die subtile Wirkungsweise der Bachblüten ist häufig nicht sofort oder deutlich nach der Anwendung spürbar, sondern entfaltet sich wie das Öffnen einer Blüte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Langsam und behutsam.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau das ist in den meisten Fällen auch notwendig.<br>Wer am Boden liegt, darf sich erst einmal vorsichtig aufrichten und sich umsehen, wenn er bereit ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn er erkennt, dass er dort nicht bleiben will, entwickelt sich der nächste Schritt. Diese Entscheidung muss er in Ruhe und mit Vorsicht treffen. Erst dann ist er bereit, langsam aufzustehen und nach dem Licht zu suchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier helfen weitere Bachblüten, die sich im Prozess immer wieder anpassen. Je nach Fortschritt und Erkenntnis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch die wichtigste Blüte bleibt meist noch lange die „Star of Bethlehem“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trost ist etwas, das wir in unserem Inneren fühlen müssen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Erst dann sind wir bereit für den nächsten Schritt</h3>
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		<title>Wenn die Seele entzündet ist – was Körper und Psyche wirklich verbindet</title>
		<link>https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/wenn-die-seele-entzuendet-ist-was-koerper-und-psyche-wirklich-verbindet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja Drolshagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Mar 2026 11:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauchgefühl & Darmgeflüster]]></category>
		<category><![CDATA[Bücherwelten & Inspirationen]]></category>
		<category><![CDATA[Innere Balance & Lebensfreude]]></category>
		<category><![CDATA[Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Darm-Hirn-Achse]]></category>
		<category><![CDATA[Darmbakterien]]></category>
		<category><![CDATA[Darmgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Enzündung]]></category>
		<category><![CDATA[Immunsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Seele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manchmal erleben wir Phasen im Leben, in denen sich alles schwer anfühlt.Die Gedanken kreisen, der Antrieb fehlt, die Freude scheint wie hinter einem Schleier verborgen. Und nicht selten stellen wir uns dann die Frage: Was stimmt nicht mit mir? Der britische Psychiater Edward Bullmore eröffnet in seinem Buch &#8222;Die entzündete Seele&#8220; eine neue, sehr tiefgründige [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Manchmal erleben wir Phasen im Leben, in denen sich alles schwer anfühlt.<br>Die Gedanken kreisen, der Antrieb fehlt, die Freude scheint wie hinter einem Schleier verborgen. Und nicht selten stellen wir uns dann die Frage:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was stimmt nicht mit mir?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der britische Psychiater <strong>Edward Bullmore</strong> eröffnet in seinem Buch <a href="https://www.genialokal.de/Produkt/Edward-Bullmore/Die-entzuendete-Seele_lid_38461609.html?storeID=haibach"><strong>&#8222;Die entzündete Seele&#8220;</strong> </a>eine neue, sehr tiefgründige Perspektive auf genau diese Zustände. Eine Perspektive, die nicht trennt, sondern verbindet. Die nicht bewertet, sondern erklärt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er beschreibt Depression nicht ausschließlich als Störung von Gedanken oder Gefühlen, sondern auch als möglichen Ausdruck entzündlicher Prozesse im Körper. Und allein dieser Gedanke verändert bereits etwas.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Körper und Seele – eine künstliche Trennung?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sind es gewohnt, Körper und Psyche getrennt zu betrachten.<br>Wenn das Knie schmerzt, gehen wir zum Orthopäden. Wenn die Seele leidet, zur Psychotherapie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch unser Gehirn ist kein losgelöstes Organ, das unabhängig vom Rest des Körpers arbeitet. Es ist eingebettet in ein komplexes System aus Hormonen, Immunzellen, Botenstoffen und Nervennetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bullmore zeigt sehr anschaulich, dass das Immunsystem direkten Einfluss auf unser Erleben nehmen kann. Entzündungsprozesse, die ursprünglich dem Schutz dienen, können – wenn sie chronisch werden – auch Stimmung, Motivation und Denkfähigkeit beeinflussen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das bedeutet nicht, dass Depression „nur“ Entzündung ist.<br>Aber es bedeutet, dass unser seelisches Erleben auch eine körperliche Dimension hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und genau das eröffnet einen neuen, mitfühlenderen Blick.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wenn das Immunsystem auf Dauer-Alarm steht</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Unser Körper reagiert auf Belastungen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Stress</li>



<li>traumatische Erfahrungen</li>



<li>anhaltende Überforderung</li>



<li>Einsamkeit</li>



<li>uvm.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">All diese Faktoren können das Immunsystem aktivieren. Kurzfristig ist das sinnvoll. Doch wenn dieser Alarmzustand bestehen bleibt, können entzündliche Prozesse chronisch werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und diese wirken nicht nur im Körper – sondern auch im Gehirn.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Plötzlich wird verständlich, warum anhaltender Stress uns erschöpft.<br>Warum wir uns innerlich „entzündet“ fühlen können.<br>Warum Antriebslosigkeit und Niedergeschlagenheit nicht einfach durch Willenskraft verschwinden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Es ist nicht mangelnde Disziplin</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist ein System, das aus dem Gleichgewicht geraten ist.<br>Und genau schaut hier das Buch weiter und lädt zu mehr Selbstmitgefühl ein.<br>Es zeigt eine Konsequenz dieser Sichtweise auf. Wenn Depression auch eine biologische Komponente hat:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>dann ist sie kein persönliches Scheitern.</li>



<li>dann ist sie kein Charakterfehler.</li>



<li>dann ist sie kein Beweis von Schwäche.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Sie ist ein Zustand, der verstanden werden darf. Und Verständnis verändert den Umgang.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit uns selbst. Mit unseren Mitmenschen. Mit Therapie.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Psychotherapie bleibt wichtig. Gedankenmuster spielen eine Rolle. Erfahrungen prägen uns.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber ebenso bedeutsam sind Schlaf, Ernährung, Bewegung, soziale Verbundenheit und Stressregulation. Nicht als oberflächliche Ratschläge – sondern als tief biologische Einflussfaktoren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht nicht um „entweder oder“. Es geht um „sowohl als auch“.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verantwortung neu gedacht</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Perspektive entlässt uns nicht aus der Verantwortung.<br><strong>Aber sie befreit uns von Schuld.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir können:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Einfluss nehmen.</li>



<li>unser Nervensystem beruhigen.</li>



<li>Entzündungsprozesse reduzieren.</li>



<li>hilfreiche Gedanken kultivieren.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Doch wir müssen aufhören, uns selbst anzuklagen für etwas, das komplexer ist, als wir lange glaubten.<br>Vielleicht ist Heilung weniger ein Kampf gegen uns selbst – sondern mehr ein Verstehen unseres Systems.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein ganzheitlicher Blick auf seelische Gesundheit</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Die entzündete Seele“ </strong>verbindet Neurowissenschaft und Psychiatrie auf eine Weise, die Mut macht. Es schlägt eine Brücke zwischen Körpermedizin und Psychotherapie und zeigt, dass seelische Erkrankungen nicht losgelöst von biologischen Prozessen betrachtet werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich ist dieses Buch eine Bestätigung, Depression nicht nur psychologisch, sondern ganzheitlich zu verstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es erinnert daran, dass unser Denken biologisch eingebettet ist.<br>Dass unser Körper auf unser Leben reagiert.<br>Und dass beides untrennbar miteinander verwoben ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir diese Verbindung anerkennen, verlieren seelische Erkrankungen ein Stück ihres Stigmas.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wir gewinnen etwas zurück: Verständnis. Mitgefühl. Handlungsspielraum<strong>.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Vielleicht beginnt Heilung genau dort – wo wir aufhören zu trennen, und anfangen zu verbinden.</h3>
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		<title>Vitalpilzportrait &#8211; Hericium: Auf das gute Bauchgefühl hören</title>
		<link>https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/vitalpilzportrait-hericium-auf-das-gute-bauchgefuehl-hoeren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja Drolshagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2026 10:21:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauchgefühl & Darmgeflüster]]></category>
		<category><![CDATA[Innere Balance & Lebensfreude]]></category>
		<category><![CDATA[Bauchhirn]]></category>
		<category><![CDATA[Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Hericium]]></category>
		<category><![CDATA[Mykotherpie]]></category>
		<category><![CDATA[Nerven]]></category>
		<category><![CDATA[Psyche]]></category>
		<category><![CDATA[Schleimhaut]]></category>
		<category><![CDATA[Vitalpilz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Tatsächlich habe ich schon lange nichts mehr über die tollen Vitalpilze geschrieben. Das hole ich natürlich hiermit nach. Und wie soll es bei mir auch anders sein: natürlich mit einem wunderbaren Pilz für Bauch &#38; Seele. Der Hericium erinaceus oder auch Igelstachelbart bzw. Löwenmähne genannt, hat seinen Namen durch sein zotteliges Aussehen. In der chinesischen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Tatsächlich habe ich schon lange nichts mehr über die tollen Vitalpilze geschrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das hole ich natürlich hiermit nach.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und wie soll es bei mir auch anders sein: natürlich mit einem wunderbaren Pilz für Bauch &amp; Seele.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Hericium erinaceus oder auch Igelstachelbart bzw. Löwenmähne genannt, hat seinen Namen durch sein zotteliges Aussehen. In der chinesischen und japanischem Naturheilkunde wird er sogar „Affenkopfpilz“ genannt, was wie Herr Guthmann auf seiner ausführlichen <a href="https://www.vitalpilzratgeber.de/hericium/">Vitalpilzratgeber-Webseite</a> berichtet, aufgrund einer Affenart, die so behaart ist, dass man kein Gesicht erkennen kann, zurückzuführen ist.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er ist über seine geschätzten gesundheitlichen Wirkungen ein sehr guter Speisepilz, den man auch in unseren heimischen Wäldern finden kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Traditionelles Wissen trifft moderne Forschung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Schon in der Traditionellen Chinesischen Medizin wird Hericium bei verschiedenen Beschwerden eingesetzt – besonders zur Unterstützung von entzündlichen Magen-Darm-Erkrankungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute bestätigt moderne Forschung viele dieser Beobachtungen und liefert wissenschaftliche Mechanismen, die seine Wirkung auf den Verdauungstrakt, Schleimhäute, das Immunsystem und das Gehirn erklären.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Darm-Hirn-Achse: Was Hericium so besonders macht</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Schwerpunkt vieler Untersuchungen (<a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/search/?term=Hericium">pubmed</a>) liegt auf der Verbindung zwischen Darm und Gehirn – der sogenannten „gut-brain axis“. Diese Kommunikation zwischen dem enterischen Nervensystem (dem „Bauch-Gehirn“) und dem zentralen Nervensystem ist entscheidend für Stimmung, Stressreaktionen, kognitive Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hericium beeinflusst diesen Dialog auf verschiedene Weise:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Förderung des Nervenzellwachstums</strong><br>Inhaltstoffe wie Erinacine und Hericenone regen die Produktion von Nervenwachstumsfaktoren (NGF, BDNF) an, die für die Regeneration und Kommunikation von Nervenzellen wichtig sind.</li>



<li><strong>Verbesserung der Darmflora</strong><br>Hericium-Polysaccharide wirken präbiotisch, unterstützen nützliche Darmbakterien und fördern die Bildung von kurzkettigen Fettsäuren (SCFAs) – zentrale Mediatoren der Darm-Hirn-Kommunikation und der Gehirn-Gesundheit.</li>



<li><strong>Reduktion systemischer Entzündungen</strong><br>Durch die Modulation von Immun- und Entzündungsprozessen im Darm kann weniger entzündlicher Stress über vagale und immunologische Wege zum Gehirn gelangen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das bedeutet: Ein gesunder Darm trägt zu einer besseren Stimmung, Stressresilienz und kognitiven Leistungsfähigkeit bei &#8211; Hericium unterstützt diese Verbindung.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Therapeutisches Potenzial für den Magen-Darm-Trakt</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Hericium hat sich in verschiedenen Kontexten als wertvoll erwiesen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Regeneration der Schleimhäute</strong><br>Der Pilz unterstützt den Wiederaufbau der Schleimhaut im Magen und Darm, auch bei entzündlichen Schädigungen.</li>



<li><strong>Linderung von Entzündungen</strong><br>Studien mit Modellorganismen zeigen, dass Hericium-Extrakte Entzündungsmediatoren reduzieren und die Schleimhaut vor oxidativem Stress und Entzündung schützen können.</li>



<li><strong>Stärkung der Barrierefunktion</strong><br>Verbesserte Integrität der Darmwand hilft, die Durchlässigkeit zu kontrollieren und Entzündungsreize zu minimieren.</li>



<li><strong>Unterstützung bei Darmkrankheiten</strong><br>Tierstudien deuten darauf hin, dass Hericium positive Effekte bei entzündlichen Darmkrankheiten wie Colitis zeigen kann, indem es die Histologie verbessert und entzündliche Zellinfiltrate reduziert.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt legt dies nahe, dass Hericium einen großen therapeutischen Beitrag zur Darmgesundheit leisten kann – etwas, wofür er traditionell genutzt wird und was heute zunehmend wissenschaftlich untersucht ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Weitere gesundheitsfördernde Eigenschaften</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem Fokus auf Darm und Hirn wird Hericium u. a. zugeschrieben:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Immunmodulation</strong> – Stärkung der Abwehrzellen</li>



<li><strong>Antitumorale Effekte</strong> – Polysaccharide können antikanzerogene Mechanismen aktivieren.</li>



<li><strong>Stimmungsaufhellung und Stressausgleich</strong> – positive Effekte bei Angst und depressiver Verstimmung</li>



<li><strong>Unterstützung bei Nervenerkrankungen</strong> – mögliche Begleitwirkung für neurodegenerative Prozesse und periphere Neuropathien</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Anwendung und Verzehr</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Hericium kann gegessen werden (als Speisepilz) oder in Form von Pulver oder Extrakt genutzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Traditionell empfiehlt sich die regelmäßige Einnahme über mehrere Wochen, um therapeutische Effekte zu erzielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hinweis: </strong>Trotz vieler positiver Hinweise ersetzt Hericium keinen ärztlichen oder heilpraktischen Rat – gerade bei bestehenden Erkrankungen oder Medikation sollte Rücksprache mit Fachpersonen erfolgen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Pilz für Darm und Gehirn</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Hericium erinaceus ist weit mehr als ein interessanter Speisepilz – er steht für ein ganzheitliches Therapeutikum für den Verdauungstrakt, die Darm-Hirn-Achse und das neuronale sowie immunologische Gleichgewicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade seine Fähigkeit, Schleimhäute zu unterstützen, Entzündungsprozesse zu modulieren und die Kommunikation zwischen Darm und Gehirn zu fördern, macht ihn zu einem besonderen Pilz in der Mykotherapie.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>So kann man getrost auch wieder auf sein Bauchgefühl hören.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie mehr über die vielfältigen Vitalpilze und ihre positiven Eigenschaften erfahren möchten, schauen Sie doch mal bei <a href="https://vitalpilzratgeber.de/">vitalpilzratgeber.de</a> vorbei. Dort finden Sie ausführliche Informationen und Tipps, wie Sie die Kraft der Natur für Ihr Wohlbefinden nutzen können.<br>Sie können Sie sich dort auch eine<a href="https://www.vitalpilzratgeber.de/vitalpilz-beratung/"> kostenlose Vitalpilzberatung</a> bei mir buchen. Gerne unterstützte ich Sie in einem Beratungsgespräch dabei, den richtigen Vitalpilz für Sie zu finden. </p>
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