<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Achtsamkeit Archive -</title>
	<atom:link href="https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/tag/achtsamkeit/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/tag/achtsamkeit/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Tue, 12 May 2026 13:05:45 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/wp-content/uploads/cropped-Logo_grau_web_Kreis_dicker-32x32.png</url>
	<title>Achtsamkeit Archive -</title>
	<link>https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/tag/achtsamkeit/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Was ist Leben?</title>
		<link>https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/was-ist-leben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja Drolshagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2026 11:35:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücherwelten & Inspirationen]]></category>
		<category><![CDATA[Innere Balance & Lebensfreude]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Daoismus]]></category>
		<category><![CDATA[Eckhart Tolle]]></category>
		<category><![CDATA[Einfach sein]]></category>
		<category><![CDATA[Jean Francois Billeter]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensfreude]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Qigong]]></category>
		<category><![CDATA[Sinnfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Mann]]></category>
		<category><![CDATA[Zauberberg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/?p=1907</guid>

					<description><![CDATA[<p>Angeregt, mir diese Frage selbst zu stellen, wurde ich im Urlaub auf dem Thomas-Mann-Weg, als ich den Auszug im Titelbild las. „Was ist Leben?“ Oder, wie Thomas Mann es in seinem Roman „Der Zauberberg“ beschreibt: „Was war das Leben?“ Warum schreibt er in der Vergangenheit? Schreibt er bewusst „war“, um einen Sinn zu finden?Ist er [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/was-ist-leben/">Was ist Leben?</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de"></a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Angeregt, mir diese Frage selbst zu stellen, wurde ich im Urlaub auf dem Thomas-Mann-Weg, als ich den Auszug im Titelbild las.</p>



<p>„Was ist Leben?“</p>



<p>Oder, wie Thomas Mann es in seinem Roman „Der Zauberberg“ beschreibt:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Was war das Leben?“</p>
</blockquote>



<h3 class="wp-block-heading">Warum schreibt er in der Vergangenheit? </h3>



<p>Schreibt er bewusst „war“, um einen Sinn zu finden?<br>Ist er enttäuscht vom Leben, oder ist es ein Rückblick?</p>



<p>Ich habe das Buch selbst nicht gelesen, habe mich aber im Internet auf die Suche nach diesem Auszug gemacht – und tatsächlich gefunden.</p>



<p>Von seinem forschungsgetriebenen Zeitgeist bewegt, schreibt er weiter:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Es war Wärme, das Wärmeprodukt formerhaltender Bestandlosigkeit, ein Fieber der Materie, von welchem der Prozess unaufhörlicher Zersetzung und Wiederherstellung unhaltbar verwickelt, unhaltbar kunstreich aufgebauter Eiweißmolekel begleitet war.”</p>
</blockquote>



<p>„Es ist Sein im Nicht-Sein“, würden die Daoisten sagen.&nbsp;</p>



<p>Zumindest kam mir das in den Sinn, als ich das Schild las.</p>



<p>Und tatsächlich erwähnt Mann diese Sichtweise im weiteren Textverlauf.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Es war das Sein des eigentlich Nicht-Sein-Könnenden, des nur in diesem verschränkten und fiebrigen Prozess von Zerfall und Erneuerung mit süß-schmerzlicher- genauer Not auf dem Punkt des Seins Balancierenden. Es war nicht materiell und nicht Geist. Es war etwas zwischen beidem, ein Phänomen, getragen von Materie, gleich dem Regenbogen auf dem Wasserfall und gleich der Flamme.“</p>
</blockquote>



<p>Das „Sein im Nicht-Sein“ mit dem Verstand und den Gedanken beschreiben zu wollen, die genau da keine Rolle spielen, ist wirklich eine Kunst. Selbst Thomas Mann umschreibt es mit seinem Vergleich des Regenbogens auf dem Wasserfall sicherlich nur, wenn auch sehr schön.</p>



<p>In dem Buch „Das Wirken in den Dingen“ arbeitet sich Jean François Billeter über alte philosophische chinesische Schriften an dieses „Sein im Nicht-Sein“ heran.</p>



<p>Es wird sozusagen umzingelt und auf frischer Tat ertappt.<br>Und doch ist es nichts, das wir in Texten oder Niederschriften jemals mit unserem Geist erfassen können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Es ist, als entzöge sich diese Erkenntnis unserem Bewusstsein.</h3>



<p>Meiner Meinung nach ist aber das Bewusstsein genau der Ansatz, den wir verfolgen sollten. Auch Eckhart Tolle ist ein großer Verfechter dieser Idee. Er ist ein Verfechter des Moments ohne Gedanken, ohne Verstand. Nur Bewusstsein und Wahrnehmung.</p>



<p>Billeter würde sagen: die Erfahrung dessen, was ist.</p>



<p>Hat Thomas Mann deshalb die Frage „Was war Leben?” gestellt, weil alles, was wir gerade sind und erleben, in diesem flüchtigen Moment des Seins bereits vergangen ist?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Für mich ist Leben tatsächlich, das „Sein“ zu spüren.</h3>



<p>Ich, der ich selbst ein vom Verstand geprägter Mensch bin, habe erst durch die Erfahrung der Vergänglichkeit gemerkt, wie sehr ich vergessen habe zu leben.</p>



<p>Früher wurde ich von Zielen, Aufgaben, Karriere und Geld angetrieben und dachte, dass das Leben genau das ist.&nbsp;<br>Den Erwartungen der Gesellschaft zu entsprechen – also verheiratet zu sein, ein Haus zu besitzen und Erfolg im Job zu haben, um es mit den Worten der Werbung zu sagen: „Mein Haus, mein Auto, mein Pferd“ – waren Ziele und Aufgaben, die es zu erledigen galt.</p>



<p>Zufriedenheit verband ich nur mit Materiellem und Äußerlichkeiten.<br>Das hatte mir nur Kummer und Sorgen eingebracht.</p>



<p>Erst als das Leben, das mit mir verbunden war, ein Ende fand, lösten sich viele Trugbilder auf. In der dunklen Nacht und der tiefen Gefühllosigkeit, die mich danach umgaben, konnte sich der festgezurrte Verstand vom Bewusstsein lösen.</p>



<p>Im tiefsten Schmerz gab es auch Freiheit.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Ich war.</strong></p>
</blockquote>



<p>Ich benutze tatsächlich jetzt „war“ für etwas, das „ist“ sein sollte. Vielleicht bin ich Thomas Mann auf der Spur?</p>



<p><br>Und doch habe ich für mich festgestellt, dass das „Sein spüren“ im Alltag ganz schnell verloren geht.<br>Es ist einfach nicht präsent. In unserer Verstandeswelt kommt es einfach nicht vor.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Im Verstand zu sein, bedeutet nicht, im „Hier und Jetzt“ zu sein.</h3>



<p>Und dabei wäre das „Im-Jetzt-Sein“ meiner Meinung nach die Lösung.</p>



<p>Dabei meine ich nicht nur, dem „Moment“ die größte „Aufmerksamkeit“ zu widmen, sondern auch, ganz und gar im Spüren und Wahrnehmen zu sein.</p>



<p>Ist das überhaupt möglich?</p>



<p>Ich habe es schon mehrfach erlebt.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>In der Meditation.</li>



<li>Beim Qigong-Üben.</li>



<li>In der Gefühlsleere, die meinem Verstand nach meinen Verlusten Ruhe gönnte.</li>



<li>In der reinsten Freude beim Betrachten eines wogenden Weizenfeldes.</li>
</ul>



<p>Allerdings glaube ich auch, dass es utopisch ist, zu denken, dass wir diesen „Sein“-Zustand immer und ständig innehaben können.<br>Was wir aber können, ist, genau diesen Zustand immer wieder bewusst zu üben.<br>Wenn dieser Moment dann da ist, können wir ihn nur spüren und wahrnehmen, ohne zu bewerten, ohne zu denken.</p>



<p>Dann ist das Leben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Einfach sein.</h3>



<p>Es gibt nicht die eine Antwort darauf, was Leben ist.</p>



<p>Für mich ist das Leben „ist“ und „war“ zugleich.</p>



<p>Und jeder bewusste Moment ist ein Geschenk.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/was-ist-leben/">Was ist Leben?</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de"></a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Innehalten und durchatmen – fünf Tipps für kleine Inseln im Alltag</title>
		<link>https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/innehalten-und-durchatmen-fuenf-tipps-fuer-kleine-inseln-im-alltag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja Drolshagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2026 11:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innere Balance & Lebensfreude]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Alltagsinseln]]></category>
		<category><![CDATA[Beruhigung]]></category>
		<category><![CDATA[Gelassenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Nervensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Routine]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Ruheinseln]]></category>
		<category><![CDATA[stressreduktion]]></category>
		<category><![CDATA[vegetatives Nervensystem]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/?p=1871</guid>

					<description><![CDATA[<p>Aufstehen, Frühstück machen, Kinder zur Schule schicken, zur Arbeit gehen! So oder ähnlich sieht es morgens bei vielen Menschen aus.&#160; Durchgetaktet geht es weiter. Klare Aufgaben, Routinen, Katastrophen verhindern, der schnelle Kaffee mit den Kollegen zwischendurch, Mittagessen.Dann geht es weiter mit dem straffen Alltag in der Arbeit und danach muss man schnell zur Schule hetzen, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/innehalten-und-durchatmen-fuenf-tipps-fuer-kleine-inseln-im-alltag/">Innehalten und durchatmen – fünf Tipps für kleine Inseln im Alltag</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de"></a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Aufstehen, Frühstück machen, Kinder zur Schule schicken, zur Arbeit gehen!</p>



<p>So oder ähnlich sieht es morgens bei vielen Menschen aus.&nbsp;</p>



<p>Durchgetaktet geht es weiter.</p>



<p>Klare Aufgaben, Routinen, Katastrophen verhindern, der schnelle Kaffee mit den Kollegen zwischendurch, Mittagessen.<br>Dann geht es weiter mit dem straffen Alltag in der Arbeit und danach muss man schnell zur Schule hetzen, um die Kinder abzuholen.<br>Zu Hause warten dann die Hausaufgaben, der Haushalt und der Garten. Es gibt viel zu tun.<br>Das Abendessen – sofern es noch ein gemeinschaftliches gibt – wird vorbereitet, verschlungen und wieder aufgeräumt.</p>



<p>Puh. Endlich auf der Couch und Feierabend. Noch eine kleine Gute-Nacht-Geschichte. Fertig.</p>



<p><strong>Wortwörtlich!</strong></p>



<p>Was das mit unserem Darm und unseren Gefühlen macht, habe ich in der Geschichte über Martin im letzten Beitrag schon beschrieben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wir sind so viel mehr als unser Alltag!</h3>



<p>Ist es aber wirklich unser Leben, wenn wir nur den alltäglichen Dingen nachgehen? Am besten alles kontrolliert vorplanen und in vorgegebener Zeit abarbeiten.</p>



<p>Für mich klingt das nach Arbeit!</p>



<p>Echtes Leben ist meiner Meinung nach aber so viel mehr.<br>Natürlich erfahren wir durch Routine und Struktur Sicherheit. Wir Menschen brauchen ein gewisses Maß davon. Es gibt uns Stabilität und Vertrauen.</p>



<p><strong>Aber bleibt hier auch Raum für Leichtigkeit?</strong></p>



<p>Ich glaube nicht, dass ein straff geplanter Alltag uns Lebensfreude vermitteln kann.</p>



<p>Wir sind keine Maschinen, die nur funktionieren und alles um sich herum kontrollieren können. Wir benötigen auch Überraschungen, Neues und Leichtigkeit in unserem Leben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Es gibt Möglichkeiten dieser Routine und dem Alltag zu entrinnen.</h3>



<p>Bereits 5 bis 15 Minuten helfen uns, aus dem Strukturkorsett auszubrechen und mehr Achtsamkeit in den Alltag zu integrieren.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Tipp Nr.1: Atemübungen</h4>



<p>Bereits am Morgen können wir uns mit einer achtsamen Atemübung auf den Tag einstimmen. Wie bei einer kurzen Meditation hilft es, den Atem für ca. 5 Minuten zu zählen, um unser Nervensystem auf elegante Weise zu beruhigen. Als zusätzlichen Effekt versorgen wir unsere Zellen mit mehr Sauerstoff und tanken so eine Extraportion Energie.<br>Auch über den Tag verteilt oder am Abend sind Atemübungen sehr gut geeignet. </p>



<p>Wichtig ist, die harmonische Atmung anzuwenden. Dabei atmen wir auf drei, vier oder fünf (oder eine andere Zähllänge, die individuell passt, ohne dass wir dabei angestrengt sind oder außer Atem kommen) ein und gehen danach flüssig mit der gleichen Zahl in die Ausatmung über. </p>



<p>Fluide und flüssig ist hier das Zauberwort. Apps können bei der Regelmäßigkeit der Atmung helfen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Tipp Nr.2: An die frische Luft und in die Natur zu gehen</h4>



<p><br>Dies ist ein weiterer Tipp, der gerade wieder von vielen Influencern und Podcastern als Morgenroutine hochgelobt wird und sich leicht umsetzen lässt.<br>Wenn wir unsere Netzhaut morgens mit Sonnenlicht versorgen (auch wenn die Sonne nicht strahlt und der Himmel bedeckt ist), wird unsere hormonelle Aktivität geweckt und der circadiane Tagesrhythmus kommt in Schwung.<br>Aber auch tagsüber sind solche kleinen Auszeiten im Freien pure Seelenerholung für unser angespanntes Nervenkostüm. </p>



<p>Bereits eine kleine Runde um den Block reicht aus, um wieder mehr Ruhe und Gelassenheit zu erlangen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Tipp Nr.3: Bewusste Auszeit nehmen</h4>



<p><br>Wer seine Arbeitspausen beispielsweise bewusst gestaltet, hat mehr davon.</p>



<p>Wichtig ist, sich vom Bildschirm oder Arbeitsplatz zu entfernen und sich vielleicht mit netten Menschen zu einem Plausch und einer Tasse Kräutertee (oder auch mal einem Espresso, der basisch ist und die Zellreinigung anregt) zu treffen.<br>Verbringt man diese Zeit alleine, kann eine bewusste Sinnesübung in die Pause eingebaut werden. Dabei nimmt man die Farbe, den Geschmack und den Geruch des Tees wahr und trinkt ihn langsam.</p>



<p>Das lenkt nicht nur den Blick vom Arbeitsberg ab.</p>



<p>Der Körper wechselt in einen Regenerationsmodus, Stresshormone werden gesenkt und Anspannung reduziert. Muskeln, Augen und der Kreislauf können sich erholen, und die Bewegung beugt Beschwerden durch das viele Sitzen vor.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Tipp Nr. 4: Powernap</h4>



<p><br>Auch die kurze Mittagsruhe lässt sich leicht in den Alltag integrieren. Am besten vor dem kleinen Spaziergang und nach dem Essen.</p>



<p>Nicht umsonst sagt man: Nach dem Essen sollst du ruhen oder 1000 Schritte tun.<br>Damit ist gemeint, dass wir uns nach dem Essen nicht zu sehr verausgaben und dem Körper Zeit und Ruhe zur Verdauung geben sollten.</p>



<p>Durch einen Powernap, also eine kurze 10- bis 15-minütige Ruhephase im Sitzen oder Liegen (Achtung, nicht nach zu schwerem Essen, um Reflux und Sodbrennen zu vermeiden!), können sich Körper und Geist erholen. </p>



<p>Das steigert nicht nur die Konzentration und das Wohlbefinden, sondern reduziert auch Stress und Anspannung.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Tipp Nr. 5: Sinnesübung</h4>



<p><br>Eine schöne Übung, um eine bewusste Ruheinsel im Alltag zu schaffen, ist, sich ganz bewusst auf seine Umgebung zu konzentrieren.</p>



<p>Die Sinnesübung ist ganz einfach:<br>Zuerst werden fünf Dinge bewusst angeschaut (beispielsweise nur grünfarbige Dinge in der Umgebung oder auch ganz Zufälliges).<br>Dann werden vier Dinge gefühlt (beispielsweise die Kleidung auf der Haut, die Tasse Tee in der Hand etc.).<br>Als Nächstes werden drei Dinge bewusst gehört (das Vogelzwitschern, die Stimmen usw.).<br>Mit zwei Dingen riechen und einem Ding schmecken wird die Sinnesübung abgerundet (auch hier wieder vielleicht der Tee oder eine Frucht, die man bewusst isst).</p>



<p>Der Vorteil dieser Übung ist, dass man sofort im Hier und Jetzt ankommt und sich kurz von der Struktur, der Planung und der Kontrolle des Alltags befreit.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Wirkung bleibt immer gleich: Unser Nervensystem wird beruhigt.</h3>



<p>Es gibt sicherlich noch weitere Ideen, wie man den Alltag mit kleinen aufmerksamen Dingen leichter machen kann. Ein paar Seiten in einem schönen Buch lesen (nicht digital), frisches, kaltes Wasser trinken und das Handy bewusst weglegen. Alles, was gut tut, gefällt und entspannt, ist erlaubt.</p>



<p>Das Schöne an diesen kleinen Inseln ist, dass unser Alltag davon nicht gestört wird. Der Himmel bricht nicht über uns zusammen, und die notwendigen Dinge können trotzdem erledigt werden.</p>



<p>Im Gegenteil: sogar mit Leichtigkeit.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Nehmen wir uns Zeit für uns!</h3>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/innehalten-und-durchatmen-fuenf-tipps-fuer-kleine-inseln-im-alltag/">Innehalten und durchatmen – fünf Tipps für kleine Inseln im Alltag</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de"></a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Sei kein Frosch!&#8220;</title>
		<link>https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/sei-kein-frosch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja Drolshagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2026 08:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innere Balance & Lebensfreude]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Ängste]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[kognitive Verhaltenstherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensauftrag]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensfreude]]></category>
		<category><![CDATA[sicherheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/?p=1913</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ich bin ehrlich. Auch ich bin manchmal ein Frosch.Viele Dinge im Leben sind sehr beängstigend. „Habe ich genug Geld, um alle meine Rechnungen zu bezahlen?“„Was, wenn der Krieg, der schon so nah ist, zu uns ins Land kommt?“„Mache ich mich lächerlich, wenn ich einen Vortrag halte?”„Muss ich mich wirklich provokant in der Öffentlichkeit zeigen, um [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/sei-kein-frosch/">&#8222;Sei kein Frosch!&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de"></a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich bin ehrlich.</p>



<p>Auch ich bin manchmal ein Frosch.<br>Viele Dinge im Leben sind sehr beängstigend.</p>



<p>„Habe ich genug Geld, um alle meine Rechnungen zu bezahlen?“<br>„Was, wenn der Krieg, der schon so nah ist, zu uns ins Land kommt?“<br>„Mache ich mich lächerlich, wenn ich einen Vortrag halte?”<br>„Muss ich mich wirklich provokant in der Öffentlichkeit zeigen, um gesehen zu werden?“</p>



<h3 class="wp-block-heading">Für manche Menschen können aber auch die kleinen Dinge im Leben große Hürden bedeuten.</h3>



<p>Nach dem Weg zu fragen.<br>Sich unter Menschen zu trauen.<br>Dem anderen seine Meinung zu sagen oder auch mal „Nein“ zu antworten.</p>



<p>Es gibt viele Gründe, auch mal „Frosch“ zu sein.</p>



<p>Das ist ja per se nichts Schlimmes. Zunächst vielleicht etwas schüchtern oder schreckhaft auf etwas Unbekanntes zu reagieren, kann auch eine gewisse Berechtigung haben und als Schutz dienen.</p>



<p>Wenn solche Gedanken aufkommen, die mich in mein <strong>„Froschdasein“ </strong>katapultieren, begegne ich ihnen zum Beispiel mit Neugier.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Warum denke ich das gerade?</li>



<li>Was steckt wirklich hinter dieser Frage?</li>



<li>Ist diese Angst berechtigt?</li>
</ul>



<p>Oftmals merke ich, dass ich in ein Muster verfalle. In etwas, das mir vertraut ist und mir Sicherheit gibt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Auch wenn es die Angst ist, die mich „beruhigt“.&nbsp;</h3>



<p>Das klingt paradox, aber so sind wir Menschen nun einmal.<br>Wir bevorzugen einen uns vertrauten Zustand gegenüber dem Unbekannten.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Sicherheit stand schon immer an erster Stelle, wenn es um das Überleben ging.</strong></p>
</blockquote>



<p>Warum sollte es heute anders sein?</p>



<p>Tatsächlich sind die Dinge, die uns heute ängstigen und schreckhaft machen, aber meistens nicht mehr sicherheitskritisch.</p>



<p>Im Gegenteil.</p>



<p>Sie sind gesellschafts- und menschengemacht.&nbsp;<br>Es sind Erfahrungen aus unserer Kindheit, in der wir schutzbedürftig waren und Überlebensmechanismen entwickelten, die uns Sicherheit gaben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Es geht um Sicherheit!</h3>



<p>Was wäre, wenn wir all unsere Ängste auf den Prüfstand der Sicherheit stellen würden?<br>Würde dabei herauskommen, dass vieles, wovor wir Angst haben, erst einmal keine Bedrohung im eigentlichen Sinn darstellt?</p>



<p>Ich glaube schon.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum also nicht mal „Frosch“ im positiven Sinne sein?</h3>



<p>Wir waren schließlich alle mal „Kaulquappen“. Okay. Damals war unser Verhalten hilfreich.</p>



<p>Doch heute sind wir erwachsen, also „Frosch“ im übertragenen Sinn, der weiß, wie er sich schützen, aber auch mit Neuem und Ungewohntem umgehen kann.</p>



<p>Er muss sich nicht mehr hinter jemand anderem verstecken.<br>Er kann neugierig aus dem Tümpel herausspringen, weil er sich anpassen und flexibel reagieren kann.<br>Er kann mit Neugier die Umgebung auf dem Trockenen erkunden und, wenn es ihm doch nicht gefällt, wieder ins Wasser zurückkehren.</p>



<p>Ein Frosch, der sich auf den Weg macht, um seinen Lebensauftrag zu erfüllen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Auch wenn das bedeutet, dabei eine Straße überqueren zu müssen.</strong></p>
</blockquote>



<p>Im Gegensatz zum Frosch können wir das bewusst und mit Umsicht tun. Wenn wir uns jedoch von unseren Ängsten abhalten lassen, dann wissen wir nie, was uns auf der anderen Straßenseite erwartet.</p>



<p>Und doch kann ein Frosch sehr geduldig sein. Wachsam beobachtet er seine Umgebung und wartet den richtigen Moment ab.</p>



<p>Mit seiner Sprungkraft kommt er voran und zeigt mit einem Satz seinen ganzen Mut.</p>



<p>Angst zu haben, das war oft lebensrettend.</p>



<h3 class="wp-block-heading">In der Angst stecken zu bleiben, hindert uns jedoch an der Leichtigkeit des Lebens.</h3>



<p>Aber gepaart mit Lebendigkeit, Aufmerksamkeit, Ruhe und zügiger Handlungsfähigkeit bleiben wir flexibel und anpassungsfähig.</p>



<p>Wie ein Frosch eben.</p>



<p>Also, warum nicht einfach mal Frosch sein?</p>



<p>Sich Hilfe zu suchen, wenn Ängste uns vom Leben abhalten oder es uns schwer machen, ist ein wichtiger Schritt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">„Sei (k)ein Frosch!“&nbsp;</h3>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/sei-kein-frosch/">&#8222;Sei kein Frosch!&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de"></a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dein Bauch entscheidet mehr, als du denkst</title>
		<link>https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/dein-bauch-entscheidet-mehr-als-du-denkst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja Drolshagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 May 2026 08:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauchgefühl & Darmgeflüster]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Bauchgefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Darmgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Darmhirn]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Körpersignale]]></category>
		<category><![CDATA[Muster]]></category>
		<category><![CDATA[Psyche]]></category>
		<category><![CDATA[stress]]></category>
		<category><![CDATA[Wohlbefinden]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/?p=1867</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es beginnt oft ganz unscheinbar. Der Wecker klingelt früh, viel zu früh, und noch bevor der Tag wirklich begonnen hat, ist da dieses leise Ziehen im Bauch. Kein klarer Schmerz, eher ein schwer greifbares Gefühl – ein Unbehagen, das sich zwischen Gedanken und Körper schiebt. Martin steht auf, bewegt sich routiniert durch seinen Morgen und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/dein-bauch-entscheidet-mehr-als-du-denkst/">Dein Bauch entscheidet mehr, als du denkst</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de"></a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es beginnt oft ganz unscheinbar.</p>



<p>Der Wecker klingelt früh, viel zu früh, und noch bevor der Tag wirklich begonnen hat, ist da dieses leise Ziehen im Bauch. Kein klarer Schmerz, eher ein schwer greifbares Gefühl – ein Unbehagen, das sich zwischen Gedanken und Körper schiebt.</p>



<p>Martin steht auf, bewegt sich routiniert durch seinen Morgen und verlässt das Haus, ohne innerlich wirklich angekommen zu sein. Der erste Kaffee ersetzt das Frühstück, während seine Gedanken längst um Termine, Aufgaben und Erwartungen kreisen.</p>



<p>Der Körper bleibt dabei zunächst im Hintergrund.</p>



<p>So beginnt ein Tag, wie ihn viele kennen.</p>



<p>Im Laufe des Vormittags meldet sich der Körper dann etwas deutlicher. Ein leichtes Grummeln, ein Ziehen, vielleicht auch nur ein flüchtiger Impuls. Doch es passt gerade nicht in den Ablauf. Es gibt Wichtiges zu erledigen, also wird das Signal übergangen, verschoben, zur Seite geschoben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was wir dabei oft unterschätzen: Unser Bauch spricht – und er tut das nicht ohne Grund.</h3>



<p>Tief in unserem Inneren arbeitet ein hochkomplexes System, das weit mehr ist als reine Verdauung. Es ist ein fein abgestimmtes Netzwerk, das wahrnimmt, verarbeitet und reagiert. Ein System, das ständig Informationen sammelt und weiterleitet – nicht nur innerhalb des Körpers, sondern vor allem in Richtung unseres Gehirns.</p>



<p>Unser Bauch spricht zu unseren Gedanken und zu unseren Gefühlen.</p>



<p>Martin nimmt davon zunächst kaum etwas bewusst wahr. Er funktioniert, trifft Entscheidungen, arbeitet konzentriert weiter.</p>



<p><strong>Doch irgendwann verändert sich etwas.</strong></p>



<p>Die Konzentration lässt nach, die Stimmung kippt ein wenig, und kleine Dinge beginnen, größer zu wirken, als sie eigentlich sind. Der Hunger meldet sich nicht sanft, sondern fordernd, fast drängend – und mit ihm ein ganz bestimmtes Verlangen nach schneller Energie und unmittelbarer Belohnung.</p>



<p>Was sich wie eine spontane Entscheidung anfühlt, ist oft das Ergebnis innerer Prozesse, die schon viel früher begonnen haben.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Unser Bauch entscheidet mit – manchmal sogar schneller, als unser Verstand es kann.</h3>



<p>Und er speichert Erfahrungen.</p>



<p>Am Abend ist Martin erschöpft. Der Tag hat Kraft gekostet, mehr als ihm vielleicht bewusst ist. Zuhause wartet nicht nur Ruhe, sondern auch das Leben – Gespräche, Bedürfnisse, kleine und große Erwartungen.</p>



<p>Und wieder reagiert er anders, als er es sich eigentlich vorgenommen hatte.</p>



<p>Nicht, weil er es nicht besser wüsste.<br>Sondern weil sein gesamtes System längst in einem Zustand ist, der kaum noch Raum für bewusste Entscheidungen lässt.</p>



<p>Wenn innere Prozesse aus dem Gleichgewicht geraten, zeigt sich das nicht nur körperlich. Es beeinflusst unsere Stimmung, unsere Geduld und unsere Art, mit uns selbst und anderen umzugehen.</p>



<p><strong>Der Bauch spielt dabei immer eine Rolle.</strong></p>



<p>Was viele nicht wissen: Dieses System ist anpassungsfähig.</p>



<p>Es reagiert auf das, was wir ihm geben, auf das, was wir ihm zumuten, und auch auf das, was wir ihm vorenthalten. Mit der Zeit entstehen daraus Muster – Gewohnheiten und Reaktionen, die sich ganz selbstverständlich anfühlen.</p>



<p>Nicht, weil wir sie aktiv gewählt haben, sondern weil sie sich eingeprägt haben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Doch genau darin liegt auch eine Möglichkeit zur Veränderung.</h3>



<p>Denn so, wie sich ungünstige Abläufe entwickeln können, lassen sich auch neue Wege aufbauen. Nicht durch Druck oder strenge Kontrolle, sondern durch ein bewusstes Wahrnehmen und kleine, nachhaltige Veränderungen im Alltag.</p>



<p>Es geht nicht darum, alles auf einmal anders zu machen. <br>Sondern darum, wieder in Kontakt zu kommen.</p>



<p>Vielleicht beginnt es damit, die eigenen Signale überhaupt wieder wahrzunehmen – nicht erst dann, wenn sie laut werden, sondern schon in den leisen Momenten dazwischen.<br>Vielleicht bedeutet es auch, dem eigenen Rhythmus mehr Raum zu geben, Pausen zuzulassen und Entscheidungen nicht ausschließlich im Kopf zu treffen, sondern den Körper mit einzubeziehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Denn ein gutes Gefühl entsteht selten zufällig.</h3>



<p>Es entwickelt sich aus dem Zusammenspiel zwischen dem, was wir denken, dem, was wir erleben, und dem, was in uns wirkt – oft im Verborgenen.</p>



<p>Am nächsten Morgen klingelt wieder der Wecker.</p>



<p>Doch diesmal hält Martin einen Moment inne, bevor er aufsteht. Es ist nur ein kurzer Augenblick, aber lang genug, um wahrzunehmen, wie es ihm wirklich geht.</p>



<p>Ein kleiner Unterschied.<br>Vielleicht der Beginn von etwas Neuem.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein gutes Bauchgefühl lässt sich nicht erzwingen.</h3>



<p>Aber es kann entstehen, wenn wir beginnen, wieder zuzuhören.</p>



<p>Langsam. Schritt für Schritt. Von innen heraus.</p>



<p></p>



<p>Hinweis: Bild ist mit KI geniert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/dein-bauch-entscheidet-mehr-als-du-denkst/">Dein Bauch entscheidet mehr, als du denkst</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de"></a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gut genug war nie das Problem – Perfektionismus schon</title>
		<link>https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/gut-genug-war-nie-das-problem-perfektionismus-schon/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja Drolshagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Feb 2026 09:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücherwelten & Inspirationen]]></category>
		<category><![CDATA[Innere Balance & Lebensfreude]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Belastung]]></category>
		<category><![CDATA[gutgenug]]></category>
		<category><![CDATA[kognitive Verhaltenstherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Muss]]></category>
		<category><![CDATA[Perfektionismus]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstwert]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/?p=1827</guid>

					<description><![CDATA[<p>Perfekt. Ein Wort, das wir ständig hören. In der Werbung, auf Social Media, im Job, im Familienleben.Alles soll stimmen. Alles soll rund sein. Alles soll „passen“. Darüber habe ich vor Kurzem bereits in einem Blogbeitrag geschrieben.Es ist mir jedoch so wichtig, dass ich hier noch einmal darauf zurückkommen möchte. Inspiriert dazu hat mich ein Buch [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/gut-genug-war-nie-das-problem-perfektionismus-schon/">Gut genug war nie das Problem – Perfektionismus schon</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de"></a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Perfekt.</h3>



<p>Ein Wort, das wir ständig hören. In der Werbung, auf Social Media, im Job, im Familienleben.<br>Alles soll stimmen. Alles soll rund sein. Alles soll „passen“.</p>



<p>Darüber habe ich vor Kurzem bereits in einem Blogbeitrag geschrieben.<br>Es ist mir jedoch so wichtig, dass ich hier noch einmal darauf zurückkommen möchte.</p>



<p>Inspiriert dazu hat mich ein Buch – dazu aber später mehr.</p>



<p><strong>Perfekt</strong></p>



<p>Und irgendwie scheint es bei allen anderen auch zu funktionieren. <br>Sie haben ihre Ziele klar vor Augen.<br>Sie wirken souverän, strukturiert, erfolgreich.<br>Sie machen keine Fehler – zumindest keine sichtbaren.</p>



<p><strong>Und Ich?</strong></p>



<p>Ich gebe mir Mühe. Ich strenge mich an. Ich denke nach. Viel.<br>Und trotzdem bleibt dieses nagende Gefühl:<strong> Es reicht noch nicht</strong>.</p>



<p>Noch nicht gut genug.<br>Noch nicht ordentlich genug.<br>Noch nicht richtig.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Perfektionismus – wenn das Streben zur Belastung wird</h3>



<p>Perfektionismus wird oft missverstanden.<br>Er klingt nach Ehrgeiz, nach Disziplin, nach Qualität. Und ja – es gibt ihn, den &#8222;positiven Perfektionismus&#8220;.<br>Er setzt sich hohe Ziele, ohne sich selbst dabei zu zerfleischen.<br>Er darf Fehler machen, lernt daraus und geht weiter.</p>



<p>Doch viel häufiger begegnet mir in meiner Praxis eine andere Form: der <strong>antreibende, angstbesetzte Perfektionismus</strong>.<br>Er lebt von „Ich muss“. Ich muss funktionieren. Ich muss leisten. Ich darf mir keinen Fehler erlauben.</p>



<p>Die eigenen Wünsche, Bedürfnisse und Träume?<br>Bleiben oft auf der Strecke.</p>



<p>Stattdessen: Kontrolle. Vergleich. Selbstkritik.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der stille Preis der Perfektion</h3>



<p>Perfektionisten investieren viel.</p>



<p>Zeit. Energie. Verantwortung.</p>



<p>Und hungern gleichzeitig – nach Freude, Leichtigkeit und innerer Ruhe.<br>Sie fühlen sich verantwortlich für alles.<br>Für Harmonie. Für das Gelingen. Für das Wohl anderer.</p>



<p>Und scheitern zwangsläufig an dieser unmöglichen Aufgabe.</p>



<p>Zurück bleiben Schuldgefühle, Frust, Wut – oft gegen sich selbst gerichtet.<br>Manchmal auch gegen andere. Beziehungen leiden. Im Job entsteht Druck.<br>Der Körper reagiert – mit Erschöpfung, Anspannung, Schlaflosigkeit.</p>



<p>Und das Bittere daran:</p>



<p><strong>Zufriedenheit stellt sich trotzdem nicht ein.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">„Gut genug“ – kein Aufgeben, sondern ein Wendepunkt</h3>



<p>In dem Buch „Mir reicht’s!“ von Elisabeth Gummesson und Kerstin Schöps wird ein zentraler Perspektivwechsel beschrieben:</p>



<p>Nicht weniger Anspruch – sondern <strong>realistischere Ansprüche</strong>. <br>Nicht Stillstand – sondern <strong>Etappen</strong>.<br>Nicht Perfektion – sondern <strong>Trennung von Leistung und Selbstwer</strong>t.</p>



<p>„Gut genug“ heißt nicht: egal.</p>



<p>Es heißt: <strong>menschlich</strong>.</p>



<p>Ich darf entscheiden, was für &#8222;mich&#8220; gut genug ist.<br>Heute. In diesem Kontext. Mit diesen Ressourcen.<br>Und ich darf mich dabei ernst nehmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Selbstwert statt Selbstoptimierung</h3>



<p>Viele Perfektionisten kämpfen nicht mit mangelnder Disziplin – sondern mit einem <strong>verletzlichen Selbstwertgefühl</strong>.<br>Wenn mein Wert davon abhängt, wie gut ich funktioniere, wie andere mich bewerten oder ob ich alles richtig mache, dann wird das Leben eng.</p>



<p>Ein stabiles Selbstwertgefühl hingegen erlaubt mir:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Fehler als Erfahrung zu sehen</li>



<li>Kritik auszuhalten, ohne mich zu entwerten</li>



<li>mich zu freuen – für mich und für andere</li>



<li>Grenzen zu setzen, ohne Schuldgefühle</li>
</ul>



<p>Genau hier setzt die <strong>Rational-Emotive Verhaltenstherapie (REVT)</strong> an.<br>Sie hilft, die vielen inneren „Müssen“-Sätze zu erkennen und durch hilfreichere, realistischere Gedanken zu ersetzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Und jetzt?</h3>



<p>Vielleicht erkennst du dich in einigen Zeilen wieder.<br>Vielleicht merkst du, wie anstrengend dein innerer Anspruch geworden ist.<br>Oder wie sehr du dich selbst unter Druck setzt – obwohl du längst genug gibst.</p>



<p>Dann darfst du innehalten. Und dir erlauben, hinzuschauen.</p>



<p>Eine begleitete, wertschätzende Bestandsaufnahme kann hier sehr entlastend sein.<br>In meiner&nbsp; Praxis unterstütze ich Menschen dabei, ihren Perfektionismus zu verstehen – und ihn Schritt für Schritt in etwas Dienlicheres zu verwandeln.</p>



<p>Nicht perfekt. Aber stimmig.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Und manchmal beginnt genau dort etwas sehr Heilsames.</h3>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/gut-genug-war-nie-das-problem-perfektionismus-schon/">Gut genug war nie das Problem – Perfektionismus schon</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de"></a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie der Flügelschlag eines Schmetterlings</title>
		<link>https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/wie-der-fluegelschlag-eines-schmetterlings/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja Drolshagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Feb 2026 09:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alltagspower & Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Innere Balance & Lebensfreude]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[emotionscoaching]]></category>
		<category><![CDATA[innerebalance]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeitsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[schmetterlingseffekt]]></category>
		<category><![CDATA[stress]]></category>
		<category><![CDATA[stressreduktion]]></category>
		<category><![CDATA[wingwave]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/?p=1810</guid>

					<description><![CDATA[<p>Manchmal sind es keine großen Umbrüche, die etwas verändern.Kein radikaler Neuanfang.Kein „Jetzt wird alles anders“. Manchmal ist es nur ein kleiner innerer Impuls.Ein Gedanke.Ein Gefühl, das sich plötzlich nicht mehr so schwer anfühlt. Und genau so fühlt es sich oft an, wenn Menschen zu mir in die Praxis kommen und wir mit wingwave® arbeiten:wie der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/wie-der-fluegelschlag-eines-schmetterlings/">Wie der Flügelschlag eines Schmetterlings</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de"></a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Manchmal sind es keine großen Umbrüche, die etwas verändern.<br>Kein radikaler Neuanfang.<br>Kein „Jetzt wird alles anders“.</p>



<p>Manchmal ist es nur ein kleiner innerer Impuls.<br>Ein Gedanke.<br>Ein Gefühl, das sich plötzlich nicht mehr so schwer anfühlt.</p>



<p>Und genau so fühlt es sich oft an, wenn Menschen zu mir in die Praxis kommen und wir mit wingwave® arbeiten:<br>wie der erste, kaum sichtbare Flügelschlag eines Schmetterlings.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kleine Ursache – große Wirkung</h3>



<p>wingwave® ist ein Leistungs- und Emotions-Coaching, das ich in meiner Praxis gezielt einsetze, wenn Leistungsstress, innere Blockaden oder emotionale Belastungen den eigenen Weg erschweren. Viele meiner Klient:innen berichten, dass sie bereits nach wenigen Sitzungen eine deutliche Erleichterung spüren – mehr innere Ruhe, mehr Klarheit, mehr Stabilität.</p>



<p>Dabei wirkt die Methode auf den ersten Blick fast unspektakulär.<br>Kein langes Reden über Vergangenes.<br>Kein endloses Analysieren.</p>



<p>Stattdessen arbeiten wir mit sogenannten <strong>wachen REM-Phasen</strong> – schnellen Augenbewegungen, wie wir sie sonst nur aus dem Traumschlaf kennen. Ich führe dabei den Blick horizontal hin und her. Alternativ nutze ich bilaterale Töne oder sanfte Klopftechniken, das sogenannte „Tappen“.</p>



<p>Und doch passiert dabei sehr viel.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was dabei im Inneren geschieht</h3>



<p>Diese wachen Augenbewegungen lösen nachweislich <strong>stresslindernde Reaktionen im Gehirn</strong> aus. Anders als beim starren Blick wird unter anderem der präfrontale Cortex aktiviert – jener Bereich, der für Überblick, Bewertung und Selbstregulation zuständig ist. Gleichzeitig verbessert sich die Vernetzung zwischen verschiedenen Gehirnarealen.</p>



<p>Viele Klient:innen beschreiben diesen Moment so:<br>„Es fühlt sich plötzlich leichter an.“<br>„Ich komme wieder klarer ins Denken.“<br>„Die Emotion ist noch da – aber sie überwältigt mich nicht mehr.“</p>



<p>Genau das ist das Ziel: nicht alles „wegzumachen“, sondern die innere Balance wiederherzustellen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Genau hinschauen, bevor wir etwas bewegen</h3>



<p>Bevor wir mit der Intervention starten, arbeite ich mit dem <strong>Myostatiktest</strong> – einem gut beforschten Muskeltest, der hilft, das eigentliche Thema sichtbar zu machen. Denn oft ist es nicht das Offensichtliche, das uns stresst, sondern etwas, das darunterliegt.</p>



<p>Der Test hilft uns dabei, <strong>punktgenau</strong> anzusetzen.<br>Und nach den Settings zeigt er ebenso, ob und wie sich etwas verändert hat.</p>



<p>Auch hier gilt: Je genauer der Ausgangspunkt, desto wirkungsvoller der Flügelschlag.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wo wingwave® unterstützen kann</h3>



<p>In meiner Praxis setze ich wingwave® unter anderem ein bei:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Leistungs- und Erwartungsdruck</li>



<li>Stress im beruflichen oder privaten Umfeld</li>



<li>Konflikten, die innerlich nachwirken</li>



<li>Auftritts- oder Prüfungssituationen</li>



<li>Erschöpfung, Schlafmangel oder innerer Unruhe</li>



<li>Phobien</li>
</ul>



<p>Viele kommen mit dem Gefühl:<br>„Eigentlich weiß ich, dass es irrational ist – aber mein Körper macht nicht mit.“</p>



<p>Und genau dort setzt wingwave® an.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ressourcen statt Dauerstress</h3>



<p>Neben dem Stressabbau nutze ich wingwave® auch als <strong>Ressourcen-Coaching</strong>. Hier geht es um Themen wie:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Stärkung des Selbstbildes</li>



<li>innere Motivation</li>



<li>kreative Lösungsfindung</li>



<li>mentale Vorbereitung auf wichtige Situationen</li>
</ul>



<p>Nicht als Selbstoptimierung.<br>Sondern als Rückverbindung zu dem, was ohnehin schon da ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wenn Glaubenssätze im Weg stehen</h3>



<p>Ein weiterer Schwerpunkt ist das <strong>Belief-Coaching</strong>. Dabei schauen wir auf innere Überzeugungen, die unbewusst das Leben oder die Leistung einschränken oder Druck erzeugen. Manche dieser Glaubenssätze haben lange gute Dienste geleistet – passen aber heute nicht mehr.</p>



<p>Gemeinsam wandeln wir sie in tragfähige, stabilisierende innere Haltungen um. Nicht euphorisch, nicht unrealistisch – sondern belastbar. Auch dann, wenn es anspruchsvoll wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum „wingwave“?</h3>



<p>Der Name ist kein Zufall.</p>



<p>Die Erfinder, Cora Besser-Siegmund und Harry Siegmund haben sich diesen ganz gezielt gewählt und es so beschrieben:</p>



<p><strong>wing</strong> steht für den Flügelschlag des Schmetterlings – für eine minimale Veränderung, die etwas Großes in Bewegung setzen kann.<br><strong>wave</strong> erinnert an „brainwave“ – den Geistesblitz, die neue Idee, den Moment, in dem sich innerlich etwas sortiert.</p>



<p>Dieses Prinzip ist auch als <strong>Schmetterlingseffekt</strong> bekannt: Kleine Veränderungen in den Ausgangsbedingungen können zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen führen. Das gilt für Wettermodelle – und genauso für innere Prozesse.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der erste Schritt zählt</h3>



<p>wingwave® ist für mich kein Werkzeug, um Menschen zu „reparieren“.<br>Sondern eine Methode, um Zugang zu den eigenen Ressourcen wieder freizulegen.</p>



<p>Manchmal reicht ein kleiner Impuls.<br>Ein erster Flügelschlag.</p>



<p>Und daraus entsteht Bewegung.</p>



<p>Wenn du spürst, dass dich etwas innerlich festhält – Leistungsdruck, Stress, ein Thema, das sich immer wieder meldet – kann eine gemeinsame Bestandsaufnahme in meiner Praxis sinnvoll sein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vielleicht beginnt Veränderung genau dort, wo sie leise wird.</h3>



<p><br>Übrigens: ein schönes Erklärvideo findest Du auch nochmal <a href="https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/therapien/">hier</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/wie-der-fluegelschlag-eines-schmetterlings/">Wie der Flügelschlag eines Schmetterlings</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de"></a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tripple A: Anerkennen, Aufmerksamkeit, Akzeptanz</title>
		<link>https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/tripple-a-anerkennen-aufmerksamkeit-akzeptanz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja Drolshagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Dec 2025 11:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alltagspower & Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Innere Balance & Lebensfreude]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Anerkennen]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Aufmerksamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensenergie]]></category>
		<category><![CDATA[Menschsein]]></category>
		<category><![CDATA[Mut]]></category>
		<category><![CDATA[Panik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/?p=1749</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sich aufladen wie eine Batterie &#8211; AAA! Das war eine wirkliche Inspiration der Bestseller Autorin Stephanie Harrison (The New Happy), die ich bei einem Vortrag darüber sprechen hörte. Acknowledge, Accept und Appreciate.&#160; Erkennen, akzeptieren und würdigen unsere Gefühle.&#160; Sie fügte auch ein viertes ‚A‘ hinzu. Dem „Act“, also dem Handeln, trotz oder gerade wegen des [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/tripple-a-anerkennen-aufmerksamkeit-akzeptanz/">Tripple A: Anerkennen, Aufmerksamkeit, Akzeptanz</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de"></a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Sich aufladen wie eine Batterie &#8211; AAA!</h3>



<p>Das war eine wirkliche Inspiration der Bestseller Autorin Stephanie Harrison (The New Happy), die ich bei einem Vortrag darüber sprechen hörte.</p>



<p>Acknowledge, Accept und Appreciate.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Erkennen, akzeptieren und würdigen unsere Gefühle.&nbsp;</h3>



<p>Sie fügte auch ein viertes ‚A‘ hinzu. Dem „Act“, also dem Handeln, trotz oder gerade wegen des Gefühls.</p>



<p>Das Erkennen der Gefühle die da sind. Sehen was gerade mit mir los ist.</p>



<p>Akzeptieren, dass diese Gefühle ihre Berechtigung haben. Mir geht es damit nicht gut, aber es ist ok, dass ich sie habe, weil sie gerade das ausdrücken, was in mir vorgeht. Nicht sich dafür verurteilen, dass diese Gefühle da sind, so sagte Stephanie, sondern sie einfach annehmen wie sie sind.</p>



<p>Würdigen bedeutet, den Gefühlen ihren Raum zu geben. Sie sind wichtig. Bedanken, dass es sie gibt und sie mir etwas mitteilen.&nbsp;</p>



<p>Das Handeln bedeutet mit den Gefühlen weiterzugehen. Die Gefühle wollen mich schützen, aber sie hindern mich nicht an kleinen Schritten, die ich trotzdem weiter gehen kann.</p>



<p>Eine ähnliche Analogie nutzte auch eine wunderbare Psychologin Dr. Millicent Rose in der gleichen Veranstaltung zum Thema Ängste.&nbsp;</p>



<p>Attend &#8211; Beachten. Hallo Angst, ich weiß du bist da.</p>



<p>Acknowledge &#8211; Erkennen. Ok Angst, ich weiß wer du bist und warum du bei mir bist. Du gehörst dazu. Über dich nachzudenken, warum du da bist, macht absolut Sinn.</p>



<p>Accept &#8211; Akzeptieren. Liebe Angst. Ich bin jetzt da, dir genau das alles zu sagen. Dir in meinem Leben den Platz zu lassen, der seine Berechtigung hat. Du bist eine Erfahrung von mir und wirst daher immer Teil sein.</p>



<p>Eine wertvolle Weisheit von Frau Dr. Rose blieb mir im Gedächtnis.&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>„Der Angst keinen Widerstand leisten“.</strong></p>
</blockquote>



<p>Mit Widerstand kommt Wut, Niedergeschlagenheit, Panik.</p>



<p>Wer die Angst vor der Angst zulässt, leidet mehr darunter als unter der ursprünglichen Angst.<br>Der Angst ins Auge zu schauen, ist nicht nur ein weises Sprichwort, sondern gibt uns die Chance der Angst ihren Schrecken zu nehmen.</p>



<p>Aus diesen wertvollen Vorträgen der beiden Damen habe ich meine ganz eigene Version, die der von mir praktizierten Rational-Emotive-Verhaltenstherapie nach Ellis entspricht, erschaffen:</p>



<h3 class="wp-block-heading">ANERKENNEN, AUFMERKSAMKEIT, AKZEPTANZ</h3>



<p><strong>Anerkennen</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>mich selbst und andere</li>



<li>meine Gefühle, die ich habe und deren Berechtigung die sie haben.</li>



<li>mein Wesen und meinen Charakter</li>



<li>meinen Wert als Mensch</li>
</ul>



<p><strong>Aufmerksamkeit</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>was will mir eine Situation und deren Ablauf sagen?</li>



<li>was wollen mir meine Gefühle mitteilen?</li>



<li>welche Gründe (Gedanken) gibt es, warum ich diese Gefühle habe?</li>



<li>warum reagiere ich so wie ich reagiere?&nbsp;</li>



<li>Welche Muster wiederhole ich?</li>
</ul>



<p><strong>Akzeptanz</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>dessen was ist</li>



<li>das es so ist, wie es ist</li>



<li>das ich nicht alles unter Kontrolle habe. Aber über das was ich denke und wie ich damit umgehen möchte, das habe ich unter Kontrolle.</li>



<li>das ich ein Mensch bin, der fühlt und Gefühle hat (vielleicht auch mal ungesunde)</li>
</ul>



<p>Was mir wieder zu mehr Energie und Lebensfreude hilft ist hier die Tatsache, dass ich mich nicht vor meinen Gefühlen verstecke.&nbsp;</p>



<p>Mir diese anzuschauen, sie zu ergründen versuche und sie dann entweder ins Leben zu integrieren oder sogar loszulassen, wenn sie mir nicht mehr dienlich sind.</p>



<p>Den Gefühle dienen in gewisser Weise immer einem bestimmten Zweck. Hat sich dieser Zweck erübrigt, so sind auch die Gefühle dafür nicht mehr wirklich notwendig.&nbsp;</p>



<p>Wir halten allerdings viel zu oft an den Mustern und Gedanken fest, die uns nicht dienlich sind, geprägt aus früheren Notwendigkeiten. Und das hält ungesunde Gefühle in unserem Leben aufrecht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gefühle gehören zum Leben und machen unser Menschsein aus.</h3>



<p>Ich bin aber nicht meine Gefühle. Sie sind Ausdruck meines Befindens.</p>



<p>Sich von diesen bestimmen zu lassen, wenn sie uns nicht gut tun, ist keine weise Entscheidung. Solch eine Entscheidung, die wir unterbewusst treffen, kann uns krank machen und uns hindern am Leben teilzunehmen oder dieses zu genießen.&nbsp;</p>



<p>Daher ist Anerkennen, Aufmerksamkeit und Akzeptanz so wichtig. Es integriert die Gefühle und wandelt sie.&nbsp;</p>



<p>Und mit hilfreicheren Gefühlen und Gedanken beginne ich wieder meine Energie zurück zu holen, die ich an äußere Umstände abgegeben habe. Die ich in ungesunde Gedanken investiere, die als automatische Muster und Schlussfolgerungen abgespeichert sind. Sich seine Energie zurückzuholen bedeutet mehr vom Leben zu haben.</p>



<p>Anerkennen, Aufmerksamkeit, Akzeptanz.</p>



<p></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Das Leben ist unser größter Schatz und die Energie der wichtigste Treibstoff.</strong></p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Holen wir unser Leben und unsere Energie wieder zurück!</h2>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/tripple-a-anerkennen-aufmerksamkeit-akzeptanz/">Tripple A: Anerkennen, Aufmerksamkeit, Akzeptanz</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de"></a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ruhe in der Bewegung finden – Wie Qigong eine Kraftquelle für den Alltag sein kann</title>
		<link>https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/ruhe-in-der-bewegung-finden-wie-qigong-eine-kraftquelle-fuer-den-alltag-sein-kann/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Schmidt-Malaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2025 09:20:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alltagspower & Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Balance]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kraftquelle]]></category>
		<category><![CDATA[Qigong]]></category>
		<category><![CDATA[Stressmanagement]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/?p=1154</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Leben ist voller Hektik, Termine, Verpflichtungen und manchmal auch Stress. Nicht wahr? Manchmal fühlt es sich an, als würde uns der Alltag einfach überrollen, und wir verlieren dabei leicht unsere innere Balance. Doch was, wenn es eine Möglichkeit gäbe, inmitten all dieser Bewegung Ruhe zu finden? Eine Methode, die uns Kraft schenkt, uns zentriert [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/ruhe-in-der-bewegung-finden-wie-qigong-eine-kraftquelle-fuer-den-alltag-sein-kann/">Ruhe in der Bewegung finden – Wie Qigong eine Kraftquelle für den Alltag sein kann</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de"></a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Leben ist voller Hektik, Termine, Verpflichtungen und manchmal auch Stress. Nicht wahr? Manchmal fühlt es sich an, als würde uns der Alltag einfach überrollen, und wir verlieren dabei leicht unsere innere Balance. Doch was, wenn es eine Möglichkeit gäbe, inmitten all dieser Bewegung Ruhe zu finden? Eine Methode, die uns Kraft schenkt, uns zentriert und gleichzeitig sanft bewegt?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Kraft der Ruhe in der Bewegung – Was ist Qigong?</h2>



<p>Qigong ist eine jahrtausendealte chinesische Praxis, die Körper, Geist und Seele in Einklang bringt. Es verbindet sanfte Bewegungen, Atemübungen und Meditation zu einer harmonischen Einheit. Dabei geht es nicht um Schnelligkeit oder Kraft, sondern um das bewusste Erleben des eigenen Körpers und das Finden von innerer Ruhe – auch in der Bewegung.</p>



<p><strong>Warum gerade Qigong? – Die Balance zwischen Anspannung und Entspannung</strong></p>



<p>In unserer schnelllebigen Welt neigen wir dazu, ständig in Aktion zu sein. Doch gerade darin liegt die Herausforderung: Wie können wir in der Bewegung Ruhe bewahren? Qigong zeigt uns, dass es genau darin liegt: In der bewussten, langsamen Bewegung, die uns lehrt, im Hier und Jetzt zu sein. Es ist eine Kraftquelle, die uns im Alltag stärkt.</p>



<p><strong>Die wichtigsten Vorteile von Qigong im Alltag</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Stressabbau und innere Ruhe:</strong> Durch die sanften Bewegungen und die bewusste Atmung können wir den Alltagsstress loslassen und unsere innere Balance wiederfinden.</li>



<li><strong>Energie tanken:</strong> Qigong aktiviert die Lebensenergie (Qi) und sorgt für mehr Vitalität – ideal, um den Tag kraftvoll zu starten oder ihn entspannt ausklingen zu lassen.</li>



<li><strong>Körperliche Flexibilität und Balance:</strong> Die fließenden Bewegungen fördern die Beweglichkeit und das Gleichgewicht, was besonders im Alter eine große Rolle spielt.</li>



<li><strong>Mentale Klarheit:</strong> Die meditativen Elemente helfen, den Geist zu beruhigen und den Kopf frei zu bekommen.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wie kann Qigong im Alltag helfen? – Kleine Kraftquellen für zwischendurch</h2>



<p>Gerade in stressigen Phasen oder bei kurzer Zeit kann eine kurze Qigong-Übungseinheit Wunder wirken. Schon wenige Minuten am Morgen, in der Mittagspause oder abends vor dem Schlafengehen können helfen, den Geist zu klären und den Körper zu entspannen. Es ist wie eine kleine Pause, die uns wieder aufladen lässt.</p>



<p><strong>Mein Tipp: Sanft starten und regelmäßig üben</strong></p>



<p>Du brauchst keine Vorkenntnisse oder viel Platz – einfach bequeme Kleidung und ein bisschen Zeit. Beginne mit kurzen Einheiten, vielleicht 10 Minuten am Tag, und steigere dich nach und nach. Die Regelmäßigkeit macht den Unterschied: So wird Qigong zu einer kraftvollen Begleiterin.</p>



<p><strong>Ruhe in der Bewegung – eine Einladung an dich</strong></p>



<p>Wenn du das Gefühl hast, im Trubel des Lebens den Kontakt zu deiner inneren Ruhe verloren zu haben, lade ich dich ein, es mit Qigong zu versuchen. Es ist eine sanfte, kraftvolle Methode, die dich immer wieder in Balance bringt – egal, wie hektisch es wird.</p>



<p>Möchtest du mehr darüber erfahren oder gemeinsam mit mir in die Praxis eintauchen? Schaue gerne unter den <a href="https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/angebote/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Angeboten</a>, ob Du einen passenden Kurs bei mir findest. Ich begleite dich gern auf deinem Weg zu mehr Ruhe und Kraft im Alltag.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/ruhe-in-der-bewegung-finden-wie-qigong-eine-kraftquelle-fuer-den-alltag-sein-kann/">Ruhe in der Bewegung finden – Wie Qigong eine Kraftquelle für den Alltag sein kann</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de"></a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Im Garten: Ein Gespräch über Hilfe und Grenzen</title>
		<link>https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/im-garten-ein-gespraech-ueber-hilfe-und-grenzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Schmidt-Malaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2025 09:19:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innere Balance & Lebensfreude]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Empathie]]></category>
		<category><![CDATA[Grenzen]]></category>
		<category><![CDATA[GrenzenSetzen]]></category>
		<category><![CDATA[HilfeMitHerz]]></category>
		<category><![CDATA[Kontakt]]></category>
		<category><![CDATA[Mitgefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstermächtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Unterstützung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/?p=1145</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gerade stehe ich mit einer Freundin meiner Nachbarin in deren Garten und merke, wie mich eine Fliege sehr lästig umschwirrt und sich immer wieder an die unmöglichsten Stellen meiner erhitzten Haut setzt. Es sind 35 °C im Schatten, die Sonne glüht, und wir unterhalten uns auf angenehme Weise über das Anbieten von Hilfeleistungen und ab [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/im-garten-ein-gespraech-ueber-hilfe-und-grenzen/">Im Garten: Ein Gespräch über Hilfe und Grenzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de"></a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Gerade stehe ich mit einer Freundin meiner Nachbarin in deren Garten und merke, wie mich eine Fliege sehr lästig umschwirrt und sich immer wieder an die unmöglichsten Stellen meiner erhitzten Haut setzt.</p>



<p>Es sind 35 °C im Schatten, die Sonne glüht, und wir unterhalten uns auf angenehme Weise über das Anbieten von Hilfeleistungen und ab wann diese zu viel oder übergriffig werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Unterstützen oder Retten? Die feine Linie</h2>



<p>Natürlich haben wir uns nicht mit dem Wort „Übergriffigkeit” beschäftigt, sondern mit dem, was es in unserem Kontext gerade bedeutete. Wenn man dem anderen, dem man helfen möchte, Dinge abnimmt, die er selbst noch könnte.</p>



<p>Es ist oft schwierig, hier die Grenzen zu ziehen, ab wann Unterstützung mehr ist als eine helfende Geste.</p>



<p>Wann erreicht man den Punkt, an dem man den anderen hilflos erscheinen lässt oder entmündigt?</p>



<p>Hier sind viel Empathie und Taktgefühl gefragt. Auf die Zeichen des anderen zu achten oder erst dann zu agieren, wenn man wirklich um Hilfe gebeten wird, kann hier schon ein guter Ansatz sein.</p>



<p>Oder wie Mel Robbins es in ihrem Buch „Die Let-them Theorie“ beschreibt: die Balance zwischen Unterstützen und Retten zu finden.</p>



<p>Sie beschreibt eindrücklich, dass man Erwachsene erwachsen sein lassen muss, um ihnen wirklich zu helfen.</p>



<p>Retten bedeutet in ihren Worten, die Situation zu verschlimmern und den anderen vom Heilungsprozess abzuhalten bzw. ihn zu verlängern – sofern dieser überhaupt heilen möchte.</p>



<p>Und auch das darf man akzeptieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Selbstermächtigung statt Übernahme</h2>



<p>Unterstützen bedeutet, sich zurückzuhalten und zuzulassen, dass sich der andere seinen Schwierigkeiten selbst stellen muss. Man ermächtigt ihn quasi wieder zur eigenen Handlung, dessen man ihn eventuell durch zu viele helfende Gesten beraubt hat.</p>



<p>Das heißt allerdings nicht, jemanden sehenden Auges in eine gefährliche Situation rennen zu lassen. Mel hat im Buch ein gutes Beispiel genannt: Man nimmt dem Betrunkenen den Autoschlüssel weg.</p>



<p>Ihn der Eigenermächtigung zu berauben bedeutet, dass ich mich einmische: wenn ich denke, die „richtige“, „gesunde“ oder „beste“ Verhaltensweise für das Problem zu haben, und den anderen davon überzeugen will, diese Sichtweise anzunehmen (was im Übrigen nicht klappen wird). Das wäre meine Wahl für diesen Menschen, und vielleicht würde ich mir das auch sehr für ihn wünschen. Aber es ist nicht seine Wahl.</p>



<p>Für Mel Robbins und auch für mich heißt es, den anderen Menschen einfach machen zu lassen. Ihnen Akzeptanz und Mitgefühl entgegenbringen und schauen, wie ich als Unterstützer eine Umgebung schaffen kann, die diesen Menschen hilft, sich wieder selbst zu helfen.</p>



<p>Zu dieser Erkenntnis sind wir Frauen in unserem Gespräch im Garten ganz ohne große Worte gelangt. Ohne zu drängen oder lange zu fragen, im angemessenen Rahmen unterstützen und den Raum geben, um Hilfe zu bitten, oder die eigene Akzeptanz zeigen, dass jede zusätzliche Aktion für den anderen gerade einfach zu viel ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hilfe richtig einschätzen</h2>



<p>Und damit bin ich wieder bei der „Fliege“ im Garten. Ich hatte genau diesen Buchabschnitt von Mel Robbins kurz vor dem Gespräch mit der Dame im Garten gelesen und konnte dessen Wahrheit in diesem einen Moment ganz deutlich wahrnehmen.</p>



<p>Als ich die „Fliege“ nämlich erfolgreich verjagt hatte, landete sie am Hals meiner Gesprächspartnerin. Als ich erkannte, dass es sich um eine Pferdebremse handelte, wollte ich sie „retten“.</p>



<p>Vermutlich habe ich den Stich provoziert, als ich die Pferdebremse verscheuchte.</p>



<p>Aus der „Rettung“ wurde ein „Ich habe es schlimmer gemacht“.</p>



<p>Vielleicht ist dieses Verscheuchen der Pferdebremse ein gutes Bild sich bei der nächsten Hilfsaktion zu fragen, ob ich gerade unterstütze oder retten möchte.</p>



<p>Manchmal ist das größte Geschenk, das wir jemandem machen können, wahrzunehmen, zu akzeptieren und den Raum zu geben, den er braucht.</p>



<p>Indem wir uns bewusst fragen: „Unterstütze ich oder will ich retten?“ können wir achtsamer handeln und echte Hilfe leisten, die den anderen stärkt, anstatt ihn zu entmündigen. Letztlich geht es darum, Mitgefühl zu zeigen, ohne die eigene Sichtweise aufzuzwingen.&nbsp;</p>



<p><strong>Denn manchmal ist das beste Eingreifen, einfach nur da zu sein – im richtigen Moment, auf die richtige Weise.</strong></p>



<p>Wenn Sie Unterstützung benötigen, Ihre Empathie und Akzeptanz, auch sich selbst gegenüber zu stärken, dann kann ich Ihnen die Rational emotive Verhaltenstherapie (REVT) empfehlen. Sie deckt nicht nur die irrationalen Muster, die dahinter stecken auf, sondern unterstützt bei der Wiedergewinnung seiner eigenen Macht über die Gedanken und einer hilfreicheren und gesünderen Denkweise.&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de/im-garten-ein-gespraech-ueber-hilfe-und-grenzen/">Im Garten: Ein Gespräch über Hilfe und Grenzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturheilpraxis-sonja-drolshagen.de"></a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
