Manchmal sind es keine großen Umbrüche, die etwas verändern.
Kein radikaler Neuanfang.
Kein „Jetzt wird alles anders“.

Manchmal ist es nur ein kleiner innerer Impuls.
Ein Gedanke.
Ein Gefühl, das sich plötzlich nicht mehr so schwer anfühlt.

Und genau so fühlt es sich oft an, wenn Menschen zu mir in die Praxis kommen und wir mit wingwave® arbeiten:
wie der erste, kaum sichtbare Flügelschlag eines Schmetterlings.

Kleine Ursache – große Wirkung

wingwave® ist ein Leistungs- und Emotions-Coaching, das ich in meiner Praxis gezielt einsetze, wenn Leistungsstress, innere Blockaden oder emotionale Belastungen den eigenen Weg erschweren. Viele meiner Klient:innen berichten, dass sie bereits nach wenigen Sitzungen eine deutliche Erleichterung spüren – mehr innere Ruhe, mehr Klarheit, mehr Stabilität.

Dabei wirkt die Methode auf den ersten Blick fast unspektakulär.
Kein langes Reden über Vergangenes.
Kein endloses Analysieren.

Stattdessen arbeiten wir mit sogenannten wachen REM-Phasen – schnellen Augenbewegungen, wie wir sie sonst nur aus dem Traumschlaf kennen. Ich führe dabei den Blick horizontal hin und her. Alternativ nutze ich bilaterale Töne oder sanfte Klopftechniken, das sogenannte „Tappen“.

Und doch passiert dabei sehr viel.

Was dabei im Inneren geschieht

Diese wachen Augenbewegungen lösen nachweislich stresslindernde Reaktionen im Gehirn aus. Anders als beim starren Blick wird unter anderem der präfrontale Cortex aktiviert – jener Bereich, der für Überblick, Bewertung und Selbstregulation zuständig ist. Gleichzeitig verbessert sich die Vernetzung zwischen verschiedenen Gehirnarealen.

Viele Klient:innen beschreiben diesen Moment so:
„Es fühlt sich plötzlich leichter an.“
„Ich komme wieder klarer ins Denken.“
„Die Emotion ist noch da – aber sie überwältigt mich nicht mehr.“

Genau das ist das Ziel: nicht alles „wegzumachen“, sondern die innere Balance wiederherzustellen.

Genau hinschauen, bevor wir etwas bewegen

Bevor wir mit der Intervention starten, arbeite ich mit dem Myostatiktest – einem gut beforschten Muskeltest, der hilft, das eigentliche Thema sichtbar zu machen. Denn oft ist es nicht das Offensichtliche, das uns stresst, sondern etwas, das darunterliegt.

Der Test hilft uns dabei, punktgenau anzusetzen.
Und nach den Settings zeigt er ebenso, ob und wie sich etwas verändert hat.

Auch hier gilt: Je genauer der Ausgangspunkt, desto wirkungsvoller der Flügelschlag.

Wo wingwave® unterstützen kann

In meiner Praxis setze ich wingwave® unter anderem ein bei:

  • Leistungs- und Erwartungsdruck
  • Stress im beruflichen oder privaten Umfeld
  • Konflikten, die innerlich nachwirken
  • Auftritts- oder Prüfungssituationen
  • Erschöpfung, Schlafmangel oder innerer Unruhe
  • Phobien

Viele kommen mit dem Gefühl:
„Eigentlich weiß ich, dass es irrational ist – aber mein Körper macht nicht mit.“

Und genau dort setzt wingwave® an.

Ressourcen statt Dauerstress

Neben dem Stressabbau nutze ich wingwave® auch als Ressourcen-Coaching. Hier geht es um Themen wie:

  • Stärkung des Selbstbildes
  • innere Motivation
  • kreative Lösungsfindung
  • mentale Vorbereitung auf wichtige Situationen

Nicht als Selbstoptimierung.
Sondern als Rückverbindung zu dem, was ohnehin schon da ist.

Wenn Glaubenssätze im Weg stehen

Ein weiterer Schwerpunkt ist das Belief-Coaching. Dabei schauen wir auf innere Überzeugungen, die unbewusst das Leben oder die Leistung einschränken oder Druck erzeugen. Manche dieser Glaubenssätze haben lange gute Dienste geleistet – passen aber heute nicht mehr.

Gemeinsam wandeln wir sie in tragfähige, stabilisierende innere Haltungen um. Nicht euphorisch, nicht unrealistisch – sondern belastbar. Auch dann, wenn es anspruchsvoll wird.

Warum „wingwave“?

Der Name ist kein Zufall.

Die Erfinder, Cora Besser-Siegmund und Harry Siegmund haben sich diesen ganz gezielt gewählt und es so beschrieben:

wing steht für den Flügelschlag des Schmetterlings – für eine minimale Veränderung, die etwas Großes in Bewegung setzen kann.
wave erinnert an „brainwave“ – den Geistesblitz, die neue Idee, den Moment, in dem sich innerlich etwas sortiert.

Dieses Prinzip ist auch als Schmetterlingseffekt bekannt: Kleine Veränderungen in den Ausgangsbedingungen können zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen führen. Das gilt für Wettermodelle – und genauso für innere Prozesse.

Der erste Schritt zählt

wingwave® ist für mich kein Werkzeug, um Menschen zu „reparieren“.
Sondern eine Methode, um Zugang zu den eigenen Ressourcen wieder freizulegen.

Manchmal reicht ein kleiner Impuls.
Ein erster Flügelschlag.

Und daraus entsteht Bewegung.

Wenn du spürst, dass dich etwas innerlich festhält – Leistungsdruck, Stress, ein Thema, das sich immer wieder meldet – kann eine gemeinsame Bestandsaufnahme in meiner Praxis sinnvoll sein.

Vielleicht beginnt Veränderung genau dort, wo sie leise wird.


Übrigens: ein schönes Erklärvideo findest Du auch nochmal hier.